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Vortrag

13.09.2019

So schließen Ahnenforscher Lücken

Um Briefprotokolle als wichtige historische Quellen für Ahnenforscher geht es beim nächsten Treffen der Familien- und Heimatforscher.

Heimatkundler treffen sich heute zum Stammtisch. Thema sind Briefprotokolle als historische Quellen

Beim Stammtisch der Familien- und Heimatforscher aus dem Schrobenhausener Land hält Josef Auer, erfahrener Familien- und Heimatforscher aus Pfünz bei Eichstätt und Autor mehrerer Hof- und Familienchroniken, den ersten Teil seines Vortrags mit dem Titel „Briefprotokolle – eine wertvolle Quelle“. Termin ist am heutigen Freitag, 13. September, um 19.30 Uhr im Gasthof Felbermaier in Lampertshofen.

Neben den Pfarrmatrikeln halten die Briefprotokolle für den Familienforscher in vielen Fällen die wichtigsten Informationen bereit. Während man mit den Matrikeln nur das nackte Gerippe über Personen und Familien aus Geburt, Heirat und Tod rekonstruieren kann, füllen die Briefprotokolle den dazwischenliegenden Zeitraum mit vielfältigen Auskünften, insbesondere über die wirtschaftlichen Verhältnisse, auf.

Damit der Familienforscher den Wert der Briefprotokolle für seine Forschertätigkeit erfassen und erkennen kann, stellt Josef Auer in seinem Referat die wichtigsten Vertragstypen in den Briefprotokollen mit Beispielen vor: Kauf, Heirat, Kindsvertrag, Wiederverehelichung, Obligation, Ausnahmevertrag, Übergabe, Testament, Geburtsbrief und Lernbrief.

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Da dieses umfassende Thema für einen Vortrag zu komplex und umfangreich ist, wird der Referent bald darauf an einem zweiten Abend erläutern, wie man die Briefprotokolle am besten finden kann.

Neben diesem interessanten Vortrag ist zu erwähnen, dass bei diesem Ahnenforschertermin das Buch „Kriegerdenkmäler im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen“ von Berthold Schmitt aus Obergriesbach (Aichach-Friedberg) vor Beginn des Referats kurz vorgestellt wird und für 25 Euro erworben werden kann. In dem 260 Seiten starken Bildband sind Fotos und Informationen zu 75 Kriegerdenkmälern und unzähligen Gedenktafeln in sakralen Gebäuden und Vereinsheimen zu finden, auf denen die zahlreichen Kriegsopfer vergangener Kriege sämtlicher Ortschaften des Landkreises verzeichnet sind.

Jeder historisch Interessierte ist zu dem Vortrag heute Abend eingeladen. Das Forschertreffen selbst beginnt bereits um 18 Uhr, wie bislang besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Sterbebilder einscannen zu lassen. (npi)

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