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Neuburg

22.11.2017

So soll das Neuburger Volksfest wiederbelebt werden

Wie wird das Festzelt wieder voll? Diese Frage haben sich nicht nur die Besucher, sondern auch Gastronomen und Stadträte gestellt. Mit dem alten, neuen Betreiber Lanzl soll das Volksfest wieder an Bedeutung gewinnen. Und auch Frankreich wird eine Rolle spielen.
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Wie wird das Festzelt wieder voll? Diese Frage haben sich nicht nur die Besucher, sondern auch Gastronomen und Stadträte gestellt. Mit dem alten, neuen Betreiber Lanzl soll das Volksfest wieder an Bedeutung gewinnen. Und auch Frankreich wird eine Rolle spielen.
Bild: Xaver Habermeier (Symbolbild)

Mit neuer Gastronomie soll das Neuburger Volksfest pünktlich zum 75. Geburtstag seine Renaissance erleben. Dabei wird französischer Wein eine Rolle spielen.

Erlebt das Neuburger Volksfest pünktlich zum 75. Jubiläum eine Wiederbelebung? Ein Neustart ist es allemal, nachdem nach der Ausgabe in diesem Jahr viele kritische Stimmen laut wurden: viele leere Plätze nach der Eröffnung. Die Jugend geht lieber nach Karlshuld. Neuburg bewegt nicht die Massen. Warum das so ist? Darüber gab es viele Diskussionen in der Vergangenheit. Es gibt eine ganze Reihe von Begründungen und Vermutungen. Jetzt plant die Stadt den Neustart.

In der nicht-öffentlichen Sitzung hat der Stadtrat sich einstimmig für den neuen, wie auch altbekannten Bewerber als Festzeltbetreiber ausgesprochen. 2018 übernimmt Lanzl Gastronomie die Bewirtung im Festzelt. Damit endet das vierjährige Intermezzo des Festzeltbetreibers Moerz aus Amberg nach nur einem Turnus. Alle drei Jahre schreibt der Stadtrat die Bewirtung gewohntermaßen neu aus. Ebenso ohne Gegenstimme vergibt der Stadtrat erneut die Bewirtung des Weißbiergartens und der Bowle-Bar an die beiden Neuburger Gastronomen Göbel und Deiml.

Lanzl Gastronomie ist ein alter Bekannter in Neuburg – aber auch unter neuer Führung seit der letzten Bewirtung. Michaela Kemper hat von ihren Geschwistern die Geschäftsführung übernommen. Unter anderem richtet die erfahrene Gastronomenfamilie das Donaumoosvolksfest in Karlshuld, den Barthelmarkt, das Gillamoos und die beiden Ingolstädter Veranstaltungen Pfingstvolksfest und Herbstfest aus.

Geschäftsführerin Kemper freut sich auf die neue Aufgabe, schließlich sei ihre Familie ja auch auf dem Neuburger Volksfest jahrzehntelange „zu Hause“ gewesen. Sie will mit einem neuen Musikprogramm und weiteren Ideen das Volksfest „von seinen Altlasten befreien.“ Für eine Neuerung hat sie auch am Dienstagabend das Votum des Stadtrats erhalten.

Marktreferent Manfred Enzersberger hat die Idee von Stadträtin Elfriede Müller (CSU) aufgegriffen, für die Michaela Kemper direkt ein offenes Ohr hatte. Wegen der zahlreichen Fußball-WM-Wochenenden, an denen das Fest nicht stattfinden soll, hat der Stadtrat beschlossen, das Sèter Weinfest erstmals im Volksfest-Zelt auszurichten. Es wird Wein und französische Speisen, Chansons und natürlich Besuch aus der Partnerstadt geben – wie sonst auch am Schrannenplatz. Es wird im kommenden Jahr ein Testlauf sein, der an einem Volksfest-Abend stattfindet. Dann trifft Bierkrug auf Weinglas.

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