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Kunst in Neuburg

01.07.2020

So war die Finissage der Rizzi-Ausstellung in Neuburg

James Rizzi hätte seine Freude an der Vielfalt der vielen eingereichten Schülerarbeiten gehabt.
Bild: Ulli Hamm

Die Exposition „Von New York nach Neuburg“ brachte Galeristin Barbara Nassler ins Schloss. Welcher zeitgenössische Künstler wird als nächstes in Neuburg zu sehen sein?

HamburgIngolstadtNördlingenEichstätt – Landshut – GaimersheimKarlshuld – Sehensand – und zweimal Neuburg: Als Galeristin Barbara Nassler am Sonntag die Orte vorlas, aus denen die zehn Preisträger des großen Gewinnspiels stammten, ging ein Raunen durch das Publikum: Die von Schirmherr Oberbürgermeister Bernhard Gmehling aus dem Glaskubus gezogenen Gewinner verdeutlichten die Reichweite der Gäste dieser Rizzi-Ausstellung.

Rizzi-Ausstellung im Schloss in Neuburg: Viele Gäste kamen von weit her

„Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag der Vernissage“, begann der OB seine Ansprache. „Damals waren so viele Gäste aus nah und fern angereist, dass es vor den Bildern fast kein Durchkommen gab. Dann blockierte Corona das öffentliche Leben – aber Barbara Nassler hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Ausstellung nochmals mit Leben zu füllen. Und es ist ihr gelungen“, fuhr er fort. Er sei immer wieder beeindruckt von ihrem Engagement – und von ihren hervorragenden Beziehungen in die Welt der Kunst. Denn Barbara Nassler kriege sie alle – „und ich bin sehr gespannt, welch international bekannter zeitgenössischer Künstler als nächstes in unser schönes Neuburg kommen wird“.

Ein Franzose – und zwar am 18. September, entgegnete die Galeristin lächelnd. Mehr aber mehr werde noch nicht verraten. Zumal ihr Traum, diese große Rizzi-Ausstellung nach Neuburg zu holen, wahr geworden sei. Gemeinsam mit ihrem Team habe sie alles gegeben – und einfach nicht hinnehmen können, dass Corona die Ausstellung frühzeitig schließen ließ.

So war die Finissage der Rizzi-Ausstellung in Neuburg

Die Galeristin bedankte sich bei ihrem Team und allen, die diese Ausstellung möglich gemacht hatten und fügte hinzu: „Ich bin so glücklich, dass ich Bill Rizzi, den Bruder von James, persönlich kennenlernte und ihn überzeugen konnte, dass dieses Schloss der ideale Rahmen für eine große Ausstellung über seinen Bruder ist“, sagte sie. Sie habe sich immer vorgenommen, nicht nur als Glaserei, sondern auch als Galerie zeigen zu können, was in ihr stecke. Barbara Nassler: „Ich bin sehr dankbar für diese Chance – an diesem Ort, mit diesem Künstler und allen wunderbaren Begegnungen, die ich in den letzten Monaten erleben konnte.“

Schülerwettbewerb: Alle Teilnehmer bekamen einen Eisgutschein

James Rizzi hätte seine Freude an der Vielfalt, der Kreativität und dem Können der vielen eingereichten Schülerarbeiten gehabt, deren Sieger am vergangenen Freitag im Beisein vieler Schüler und Lehrer gekürt wurden. „Die Wahl ist uns allen nicht leicht gefallen“, betonte Barbara Nassler beim großen Pressetermin für die Jury.

Galeristin Barbara Nassler hatte das Atelier des US-amerikanischen Künstlers nach Oberbayern geholt.
Bild: Elisa Glöckner

Denn nicht nur in Neuburg, quer durch den Landkreis haben Schulen mitgemacht – und sogar aus Ingolstadt und Eichstätt. Es sei unglaublich, bekräftigte die Galeristin, wie viel Mühe sich die einzelnen Klassen gemacht hätten – und wie kreativ sie mit ihren Lehrern das Motto „Die Welt, wie sie James Rizzi sieht“ umgesetzt hätten.

Den 1. Preis gewonnen haben am Ende rund 50 Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule aus Eichstätt. Sie haben als Gemeinschafts-Beitrag einen Trickfilm gedreht – und waren mit ihrer Kunstlehrerin Alice Lüder mehr als drei Monate damit eifrig beschäftigt. Der Film ist online unter mwrs-ei.de zu sehen. Als Dankeschön durften sich die Kinder über 300 Euro freuen. Der 2. Platz wurde doppelt vergeben. Er ging an die fünfte und die sechste Klasse der Maria-Ward-Realschule in Schrobenhausen.

Ebenso wie diese beiden Gruppen erhielt auch die Klasse 4d der Grundschule am Englischen Garten in Neuburg einen Scheck in Höhe von 100 Euro. Doch da die Jury von allen eingesandten Arbeiten überaus beeindruckt war, bedachte Barbara Nassler alle jungen Teilnehmer mit einem Eisgutschein.

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