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Ingolstadt

11.09.2019

Spielzeugwaffen: Jugendliche lösen Polizeieinsatz aus

Drei Jugendliche haben am Dienstag in Ingolstadt einen Polizeieinsatz ausgelöst. 
Bild: Alexander Kaya

In der Fußgängerzone von Ingolstadt haben Jugendliche am Dienstag für Wirbel gesorgt, weil sie mit Softairpistolen aufeinander gezielt hatten.

Drei Jugendliche haben am späten Dienstagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz in der Fußgängerzone ausgelöst. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte eine Passantin zunächst einen Jugendlichen in der Ingolstädter Innenstadt beobachtet, als dieser mit einer vermeintlichen Pistole durch eine Passage in der Innenstadt gelaufen war. Die Waffe soll er dann auf zwei vor ihm laufende junge Leute gerichtet haben. 

Fünf Streifenwagen der Ingolstädter Polizeiinspektion rückten sofort in Richtung Fußgängerzone aus.  In der Straße „Am Stein“ trafen die Beamten nach kurzer Zeit auf drei Jugendliche, die laut Polizei alle drei - wie sich nach Überprüfung herausstellte - täuschend echt aussehende Spielzeugpistolen im Hosenbund stecken hatten. 

Mit Plastikkugeln aufeinander geschossen

Mit diesen sogenannten „Softairwaffen“ hatten sie den weiteren Angaben der Polizei zufolge nur kurz zuvor im Spiel aufeinander gezielt und sich mit Plastikkugeln gegenseitig beschossen. 

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Die Jugendlichen wurden zur Polizeiinspektion Ingolstadt gebracht und hier ihren Eltern übergeben. Ermittelt  wird nun wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz, da die Spielzeugpistolen wegen ihres Aussehens kaum von echten Schusswaffen zu unterscheiden sind und somit „Anscheinswaffen“ nach dem Waffengesetz entsprechen, wie die Polizei erklärt. 

In diesem Zusammenhang weisen die Beamten ausdrücklich darauf hin, dass das Führen solcher Waffen in der Öffentlichkeit verboten ist, da dies zu Irritationen mit einem entsprechenden Polizeieinsatz führen kann. Außerdem wird in solchen Fällen standardmäßig eine Kostenübernahme des Polizeieinsatzes geprüft. (nr)

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