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Erziehung

21.05.2015

Stadt schafft Platz für immer mehr Kinder

Für die fehlenden Kindergartenplätze gibt es kurz- und langfristige Lösungen. Was geplant ist

Das rasante Wachstum sorgt mehr und mehr für Engpässe bei den Kindergartenplätzen. Mit dem Bau eines dreigruppigen Kindergartens (72 Plätze) im Neubaugebiet Neuburg-West am Donauwörther Berg steht die Stadt bereits in den Startlöchern. Jetzt einigte sich der Stadtrat einstimmig auf mehrere weitere Lösungswege – kurz- und langfristige.

Für nächstes Jahr fehlen rund 100 Kindergartenplätze. Schon im September diesen Jahres rechnet Oberbürgermeister Bernhard Gmehling aber mit rund 30 Mädchen und Buben, die untergebracht werden müssen. Sie sollen auf die fünf städtischen Kindergärten verteilt werden. „Das sind jeweils maximal zwei Kinder pro Gruppe“, erläutert der Rathauschef.

Als weitere kurzfristige und nur vorübergehende Lösung stimmte der Stadtrat dem kindergartengerechten Ausbau des ersten Stocks im Marstallgebäude neben der Touristinformation für zwei Gruppen zu. Voraussetzung ist eine Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes, weil Kindergärten und Krippen normalerweise nur ebenerdig betrieben werden dürfen.

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Nachhaltig wäre ein drittes Projekt angelegt: der Neubau eines fünfgruppigen Kindergartens für die Pfarrei St. Peter. Abgeklärt werden muss davor allerdings, ob das rund 30 Jahre alte Gebäude des bestehenden Kindergartens im Schwalbanger von der Regierung als nicht mehr sanierungsfähig angesehen wird. Wäre dies nämlich nicht der Fall, würde die Förderung wegfallen. „Und ohne die etwa 900000 Euro geht es nicht“, sagt Oberbürgermeister Bernhard Gmehling.

Ansonsten wäre die Stadt bereit, Pfarrei und Diözese – sie sehen sich nicht in der Lage, das 2,5 Millionen-Projekt zu finanzieren – zu unterstützen. Die Stadt würde das Grundstück von der Kirche kostenlos, also ohne Erbpachtzinsen, für 50 Jahre zur Verfügung gestellt bekommen – und 150000 Euro von der bischöflichen Finanzksmmer dazubekommen. St. Peter würde den Kindergarten für dann 120 Mädchen und Buben in fünf Gruppen weiter betreiben. Wenn noch in diesem Jahr mit der Planung begonnen werden könnte, könnte der Neubau frühestens 2017 stehen, „eher 2018“, meint der Oberbürgermeister.

Wesentlich schneller soll die neue Einrichtung für 72 Kinder im Neubaugebiet Neuburg-West realisiert werden. Was den Start verzögert? Das Bayernwerk will die Stromleitung erst 2017 unter die Erde verlegen. „Das ist mir aber viel zu spät“, sagt Gmehling. Deshalb will der Rathauschef so bald es geht das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen. „Die Verlegung der Stromleitung unter die Erde, ist Voraussetzung für den Neubaubeginn.“

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