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Neuburg

27.07.2018

Stadtradeln: Tausende Kilometer gestrampelt

Mit gutem Beispiel fuhren die Seniorin Hedwig Wilhelm und der Umweltreferent im Stadtrat Heinz Schafferhans (vorne links) voran.
Bild: Xaver Habermeier

Die Stadtradler sind heuer in Neuburg 106484 Kilometer gefahren. Das ist neuer Rekord. Dabei waren es deutlich weniger Radler, die an der Aktion teilgenommen haben.

„Ja, wir san mit dem Rad‘l da“, so lautete der Tenor bei der Siegerehrung des Stadtradelns in Neuburg. Dabei hallten am Donnerstagabend Jubelrufe von der TSV Anlage durch den Englischen Garten. Ganz besonders laut waren die vom Team „Pedalritter St. Ulrich“. Die Gruppe der Stadtpfarrei, die zum zweiten Mal bei der inzwischen fünften Auflage des Stadtradelns mitgemacht hatte, gewann zum zweiten Mal die Aktion. Ihre Bilanz zeigt auf 17538 gestrampelte Kilometer. Insgesamt beteiligten sich heuer zwischen 18. Juni und 8. Juli in der Ottheinrichstadt 489 Radlerinnen und Radler. Die legten 106384 Kilometer zurück und vermieden dabei 15106 Kilogramm Kohlenstoffdioxid.

Beim Stadtradeln wurde in Neuburg die 2,65-fache Länge des Äquators erreicht

Die absolvierten Kilometer hatte Birgit Bayer-Kroneisl von der Stabsstelle Umwelt und Agenda 21 der Stadt Neuburg mit der 2,65-fachen Länge des Äquators verglichen. Was die Organisatorin besonders freut, ist der neu aufgestellte Rekord der geleisteten 106384 Kilometer. „Das sind rund 1000 Kilometer mehr als im Vorjahr, obwohl heuer rund 100 Teilnehmer weniger mitgemacht haben“, so Bayer-Kroneisl. Weiter deutete sie auf den Mitmachspaß bei der Aktion, mit der der Agenda-Arbeitskreis möglichst vielen Menschen die Vorteile des Fahrradfahrens vermitteln will. Schließlich sei das Rad vor allem für Kurzstrecken eine schnelle und abgasfreie Alternative. „Diese sei nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit gut“, unterstreicht sie. Mitmachen konnte auch heuer wieder jeder, der in Neuburg wohnt, hier arbeitet, zur Schule geht, Senioren, Sportler oder einfach Leute, die mit dem Bike spazierenfahren. „Egal, wie und wo, jeder Kilometer durfte mitgezählt werden“, erklärte Heinz Schafferhans. Der Umweltreferent im Stadtrat, der bei dieser Aktion selbst mit gutem Beispiel voranradelte, lobte bei der Prämierung Jung und Alt. Trotzdem wünscht er sich im kommenden Jahr bei der bundesweiten Aktion noch mehr Radler, auch aus dem Stadtrat. Heuer waren es fünf Politiker. Als Dank für das diesjährige Mitradeln überreichte er Preise wie Getränkegutscheine, Nachtwächterführung, Kinokarten, Konzerteintritte, Eisportionen und Essengutscheine. Ein besonderes Lob beim Abschluss erhielt die Gruppe aus St.Ulrich.

Stadtpfarrer Gerd Zühlke hat zum Stadtradeln in Neuburg motiviert

Allen voran ist es dabei Stadtpfarrer Gerd Zühlke, der nicht nur seine Gläubigen zum Mitmachen motivierte, sondern auch selbst kräftig in die Pedale getreten ist. Als Motor des Siegerteams wurde Maria Winter genannt. „Wir haben von Jung bis hin zu Senioren begeisterte Radfahrer dabei“, betonte sie und zeigte auf eine ganz besonders fleißige Radlerin. „Beispielsweise Hedwig Wilhelm, die ist über 80 Jahre alt und radelt mit gutem Beispiel voran“. Sie setzte drauf: „Wir sind auf alle Fälle im nächsten Jahr beim Stadtradeln wieder dabei“, sagte Maria Winter. Mit diesem Versprechen war sie beim Abschluss nicht alleine.

Den ersten Platz sicherten sich die Pedalritter St. Ulrich. Zweiter wurde der TSV Neuburg Triathlon und Dritter die Gruppe „6b on Tour“ vom Descartes Gynmasium. Bester Radler in der Einzelwertung wurde Martin Wittmann Funk (2353 Kilometer), die Klasse 9d des Gymnasiums radelte in der Klassenwertung die meisten Kilometer (4994) und das beste Ergebnis zum durchschnittlich im Team gefahrener Strecke erzielte „Offenes Team Neuburg“ (406).

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