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Stadträte im Wahlkampfmodus: Wo ist das Miteinander in Neuburg?

Kommentar Von Manfred Rinke
10.12.2020

Plus Das Miteinander im Neuburger Stadtrat wirft seit den Neuwahlen Fragen auf. Manche Stadträte erwecken den Eindruck, dass sie nicht gemeinsam die Stadt voranbringen wollen.

Wer über viele Jahre hinweg die Sitzungen im Stadtrat und seinen Ausschüssen verfolgt hat, stellt sich unweigerlich die Frage, was in diesem Gremium seit den Kommunalwahlen im März vor sich geht? Was sich mancher neue im Bunde als Ziel gesteckt hat? Neuburg gemeinsam besser machen zählt offenbar nicht dazu.

Neuburg: Manche Stadträte sind noch im Walhlkampfmodus

Es tut sich vielmehr der Eindruck auf, dass einige – durchaus nicht alle – neuen Stadträte sich nach wie vor im Wahlkampfmodus befinden. Für sie scheint es „en vogue“ zu sein, Fundamentalopposition zu ergreifen. Dieser Eindruck wird nicht nur dadurch verstärkt, dass die Verwaltung mit zig Anträgen, vor allem von Linken-Stadtrat Michael Wittmair, bombardiert und damit in ihrer Arbeit blockiert wird.

Der Eindruck wird auch in dem Ton vermittelt, in dem mancher Stadtrat im Gremium auftritt. Da brüllt zum Beispiel in einer Verkehrsausschusssitzung Grünen-Stadtrat Norbert Mages den Oberbürgermeister an und Kollege Wittmair von der Linkspartei wirft dem Rathauschef unter anderem vor, dass er von ihm verarscht und hinters Licht geführt wird (lesen Sie hier mehr dazu).

Der Stadtrat sollte Neuburg miteinander vorwärtsbringen

Was ist das für ein Umgang unter Politikern, die in erster Linie gewählt worden sind, Neuburg miteinander vorwärtszubringen. Exzentrisches, ideologisch geprägtes Verhalten dient dem einst geschworenen Eid nicht.

Man kann nur hoffen, dass diese Einsicht bald übergreifend eintritt und das Miteinander für die Sache, für ein zukunftsfähiges Neuburg, wieder in den Vordergrund tritt.

Den Bericht hierzu lesen Sie hier: Eklat im Neuburger Stadtrat: „Ich lasse mich doch nicht verarschen“

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