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Gesellschaft

27.04.2015

Stark und immer stärker

Stellvertretender VdK-Kreisvorsitzender Bernhard Peterke und Kreisgeschäftsführerin Sandra Andritschke.
Bild: Rinke

Deutlicher Mitgliederzuwachs beim Sozialverband VdK auch im Kreis. Heuer gibt es drei besondere Termine

Aus dem vor mehr als 60 Jahren gegründeten Verband der Kriegsopfer (VdK) ist mittlerweile der größte Sozialverband Deutschlands geworden. Bundesweit sind 1,7 Millionen Menschen Mitglied – und es werden immer mehr. Auch im Landkreis Neuburg Schrobenhausen.

Hier sind es derzeit 4745 Mitglieder und damit über 1000 mehr als noch vor zehn Jahren (3729). Unter Berücksichtigung der Sterbefälle eine hohe Zahl, wie Kreis-Geschäftsführerin Sandra Andritschke verdeutlicht. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres betrug der Nettozuwachs 55 Frauen und Männer. Das Durchschnittsalter beträgt 61 Jahre. Die Mitgliederstruktur setzt sich zum überwiegenden Teil aus Rentnern, Menschen mit Behinderung, chronisch Kranken, Pflegebedürftigen und deren angehörigen, Familien, älteren Arbeitnehmern und Arbeitslosen zusammen.

Das Hauptaufgabengebiet, das Sandra Andritschke und ihre vier Mitarbeiter abdecken, ist die gesamte Sozialrechtsberatung. „Das wird unheimlich stark in Anspruch genommen“, erzählt die Geschäftsführerin, die seit 2006 im Amt ist. Täglich finden die Beratungen unter anderem zur Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- oder Arbeitslosenversicherung in der neuen, freundlichen und barrierefreien Geschäftsstelle im Brüdergarten in Neuburg statt. Einmal in der Woche auch in Schrobenhausen. „Wir sind jeden Tag ausgebucht“, sagt Andritschke.

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Doch neben der Beratung wird den VdK-Mitgliedern auch ein abwechslungsreiches Jahresprogramm mit immer wieder neuen Schwerpunktthemen geboten. Neben den Angeboten zu Reisen und Info-Fahrten berichtet stellvertretender Kreisvorsitzender Bernhard Peterke von drei zusätzlichen Schwerpunktthemen in diesem Jahr. Zum einen ist dies eine Informationsveranstaltung am 20. Mai um 14 Uhr im Vortragsraum des Geriatriezentrums. Dort will der VdK um ehrenamtliche Mitarbeiter werben, welche die jetzt schon aktiven vier, fünf Frauen um Hedwig Brenner in ihrem ehrenwerten Engagement für Pflegebedürftige unterstützen. Der Chefarzt der geriatrischen Fachklinik, Dr. Not-Ruprecht Siegel, wird an diesem Tag einen Vortrag über den altersmedizinischen Patienten halten. Daneben wird der VdK-Kreisverband weitere ehrenamtliche Tätigkeiten vorstellen.

Nicht der günstigste Termin sei für den Tag der offenen Tür in der Kreisgeschäftsstelle gewählt worden, wie Peterke zugibt. Es ist Freitag, 26. Juni, und damit der Tag, an dem viele Menschen im Landkreis bereits der Eröffnung des Schlossfestes entgegenfiebern. Dennoch sei man zuversichtlich, dass zwischen 13 und 17 Uhr der ein oder andere Offizielle den Weg in den Brüdergarten finden wird. Dritter Termin ist eine Podiumsdiskussion am 16. Juli auf dem Schrannenplatz. Ulrike Mascher (VdK Bundes- und Landesverbandsvorsitzende), MdB Reinhard Brandl (CSU), MdB Ewald Schurer (SPD) und Diakon Erwin Helmer (Diözesanpräses und Leiter Betriebsseelsorge im Bistum Augsburg) und ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) sprechen über die „Armut in einem reichen Land“. Moderiert wird die Diskussion von Rudolf Erhard vom Bayerischen Rundfunk.

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