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12.07.2010

Steine des Anstoßes

Zum Gruppenbild stellten sich Planer, Ausführende, Helfer und Sponsoren, die zur endgültigen Fertigstellung der neuen Lindenallee die Schlusssteine zum Kreuz gesetzt haben. Foto: Uwe Kühne
Bild: Uwe Kühne

Karlshuld "Befiehl du deine Wege und hoff auf ihn, er wird's wohl machen." Im Vertrauen auf diesen Vers aus Psalm 37 und die Spendenbereitschaft ihrer Gemeindeglieder hat die evangelisch-lutherische Christuskirchengemeinde das Projekt Lindenallee, Kirchvorplatz und Parkplatz vor der Kirche gestemmt und von Grund auf saniert.

Hell, freundlich und mit neuer Beleuchtung lädt er nun alle zum Besuch der Kirche ein. "Vor zwei Jahren ging es an die Planung mit dem Ziel, einen Platz entstehen zu lassen, auf dem wir spontan Gottesdienste und Konfirmandenunterricht halten können und der die Möglichkeit zum Verweilen vor und nach den Gottesdiensten bietet. Die Allee soll in die Kirche einladen und neugierig machen auf das Gotteshaus", so Pfarrer Gunther Wiendl bei der Einweihung.

Gut geplant, gut gearbeitet

Gut geplant, gut gearbeitet, alle Ziele wurden erreicht und so konnten im Rahmen des Gemeindefestes die letzten neun Steine in das Kreuz auf dem Kirchweg von Planern, Helfern und Sponsoren gesetzt werden. Wenn später alles grünt und blüht, wird ein kleiner öffentlicher Park mit Erholungscharakter entstanden sein. Pfarrer Gunther Wiendl dankte den zahlreichen Spendern, die von vier bis 500 Euro gespendet haben, so dass bis jetzt 7340 Euro zusammen kamen. "Manpower" haben in vielen Stunden Johann Singer, Herbert Müller, Heiner Müller, Thomas Jung und Diethelm Meyer beigesteuert. Gemeinde und Raiffeisenbank Donaumooser Land haben unbürokratisch finanziell und materiell unterstützt. Abgewickelt wurde das Projekt vom Gartenbauunternehmen Robert Walter aus Neustetten.

"Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist ein Stein des Anstoßes," setzt der 1. Petrusbrief die Worte aus dem 118. Psalm fort. Und ein Stein des Gedanken-Anstoßes soll dieser Weg sein. "Das Kreuz am Weganfang soll den Anstoß geben, auf die Kirche zuzugehen, vielleicht auch in sie hinein zu gehen. Anstoß, hier vor der Kirche oder in der Kirche Ruhe zu finden, und neue Kraft, Erholung aber vielleicht auch neue Gedanken und Anregungen zu finden," so Wiendl. Die neun Schlusssteine setzten Bürgermeister Karl Seitle, Raiffeisenvorsitzender Andreas Schwinghammer, die "Chefbauarbeiter" Philipp Lehmeier und Heinrich Müller, Architektin Stefanie Wiendl, Baustellenleiter Lukas Walter, der zwei Wochen alte Felix Schödl (auf unserem Foto vom fünf Monate alten Lorenz Appel vertreten), als jüngster und die 88-jährige Hilda Bengel als älteste Gemeindefestteilnehmer sowie Karin Robinson aus Australien als die am weitesten angereiste Teilnehmerin. Die musikalische Umrahmung der Einweihung übernahm der Posaunenchor.

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