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Ehrenamt

11.01.2020

Stepperger Feuerwehr nimmt Jugendliche ab Zwölf auf

Michael Polzer (2. von links) wurde für 25 Jahre im aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Die Kommandanten Peter Klarwein und Klaus Sauer, 2. Bürgermeister Alfred Ehrnstraßer und Vorsitzender Andreas Rehm (von links) gratulierten.
Foto: Schnabel

Die Wehr baut ihre Jugendarbeit aus. Im Frühjahr wird es eine Infoveranstaltung für Interessierte geben

Zu elf Einsätzen war die Stepperger Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen worden. Drei Brände mussten die Feuerwehrleute dabei löschen, Hilfe für den Rettungsdienst leisten, eine Wohnung öffnen und eine abgerissene Gasleitung abklemmen. Das Gros jedoch waren technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Dies berichtete der Kommandant der Stepperger Feuerwehr, Andreas Rehm, bei der Jahresversammlung.

Um im Ernstfall genau zu wissen, was zu tun ist, müssen die Aktiven permanent in Übung bleiben. Kommandant Peter Klarwein berichtete von 26 Übungseinheiten der aktiven Wehr sowie Maschinistenübungen. Dazu zählen Schulungen, modulare Truppmannausbildungen und Leistungsabzeichen. Eine spezielle Ausbildung haben dabei die Atemschutzträger zu absolvieren, wie Atemschutzbeauftragter Thomas Auernhammer bei der Versammlung deutlich machte. Ihn freute es besonders, dass demnächst wohl fünf weitere Kameraden zum Atemschutzträger ausgebildet werden, sodass die Wehr auf insgesamt 19 Geräteträger zurückgreifen kann.

Jugendbeauftragter Jürgen Heckl berichtete von den Tätigkeiten der acht Jugendlichen. Neben zahlreichen Übungseinheiten haben sie vergangenes Jahr den Kreisjugendfeuerwehrtag in Rennertshofen besucht, bei dem sie den 13. Platz im Mittelfeld belegten, und an Wissenstests in Neuburg bzw. Ehekirchen teilgenommen. Im kommenden Jahr ist die Abnahme der Jugendflamme geplant, zudem soll eine zweite Gruppe für Jugendliche ab zwölf Jahren eröffnet werden. Die dafür infrage kommenden Jugendlichen werden dafür im Frühjahr mit ihren Eltern zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Vorsitzender Andreas Rehm die Aktivitäten der Stepperger Wehr im vergangenen Jahr, die im Augenblick 182 Mitglieder zählt, Revue passieren. Der Verein beteiligte sich unter anderem an den kirchlichen Festen der Pfarrei Stepperg und übernahm wie alle Jahre für die Pfarrgemeinde die Bewirtung beim kirchlichen Antonibergfest mit den Nachbarwehren aus Riedensheim und Hatzenhofen. Der Erlös wurde im Sommer Pater Biju für einen Kirchenbau in seiner Heimat gespendet. Zusammen mit dem FC Rennertshofen und dem Tennisclub hat die Feuerwehr die Bewirtung des Lumberjack-Cups der Firma Kettlitz übernommen.

Im November hatte schließlich die Feuerwehr Grund zu jubeln: Das 140. Gründungsjahr haben die Mitglieder mit einem Gottesdienst und einem internen Vereinsabend gefeiert. Der Vereinsausflug führte zum Chiemsee, und als Dank für die Unterstützung im Verein gab es wieder ein Helferessen.

2. Bürgermeister Alfred Ehrnstraßer dankte den Feuerwehrlern für ihre 24-stündige Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr. Wie wichtig die Arbeit, Ausbildung und Ausrüstung einer Feuerwehr ist, haben sich nach den Worten von Ehrnstraßer beim jüngsten Brand in den frühen Morgenstunden in der Obdachlosenunterkunft in Stepperg gezeigt. Die Gemeindebürger könnten sich auf ihre Feuerwehr, gemäß dem Pfadfindergrundsatz „Allzeit bereit“, verlassen. Ehrnstraßer wünschte weiterhin alles Gute und eine gesunde Heimkehr von den Einsätzen und sicherte die Unterstützung seitens der Marktgemeinde zu. Kreisbrandmeister Gerhard Pichler dankte unter anderem für die starke Jugendarbeit, aus der die Feuerwehrleute von Morgen heranwachsen. (nr)

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