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Oberhausen

20.02.2015

Stolz auf eine junge Sportlerin

Lisa Basener blättert nach ihrem Eintrag gemeinsam mit ihren Eltern und Oberhausens Bürgermeister Fridolin Gößl (rechts) im Goldenen Buch der Gemeinde.
Bild: Manfred Dittenhofer

Lisa Basener trägt sich ins Goldene Buch ihrer Heimatgemeinde ein

Oberhausen In diesem Buch haben sich Ministerinnen verewigt, weit gereiste Priester und sogar ein Bundeslandwirtschaftsminister, der es später bis zum Ministerpräsidenten schaffen sollte. Sie alle haben sich im Goldene Buch von Oberhausen verewigt. Und am Donnerstag trug sich in dieses Buch Leichathletin Lisa Basener ein.

Die NR-Sportlerin des Jahres wurde von der Gemeinde noch einmal für ihre herausragenden Leistungen geehrt. „Wir wollen ein solches Engagement eines jungen Menschen gebührend ehren und sind sehr stolz auf unsere Sportlerin. Lisa Basener verzichtet auf viel für ihren Sport“, freute sich Oberhausens Bürgermeister Fridolin Gößl bei der Feierstunde. Erfolge kann die 14-Jährige schon reihenweise vorweisen: Bayerische Meisterin über 800 Meter und deutsche Crosslaufmeisterin jeweils in ihrer Altersklasse sind nur zwei von vielen Erfolgen und Titeln, die die Jugendliche bereits erlaufen hat. Die junge Leichtathletin freute sich, dass sie sich in das Goldene Buch ihrer Heimatgemeinde eintragen durfte. „Das ist eine große Ehre für mich.“ Im weiteren Verlauf der Gemeinderatssitzung hat das Gremium in der Sitzung am Donnerstagabend eine Änderung des Bebauungsplanes an der Bahnhofstraße in Unterhausen gebilligt. Eine leichte Erweiterung des Geltungsbereiches war wegen einer geplanten Halle notwendig geworden. Das Bebbauungsgebiet wird um einige Meter nach Osten hin vergrößert.

Angst vor dem Polder Die Vorbehalte gegen den geplanten Flutpolder zwischen Bertoldsheim und Marxheim sind groß. Das bestätigte die 2. Bürgermeisterin Mini Forster-Hüttlinger, die dem Gemeinderat von der Infoveranstaltung in Rennertshofen im Rahmen des Hochwasserdialogs berichtete. Vor allem der Grundwasserpegel bereite den Anwohnern Sorge. Unter anderem sei auf der Veranstaltung auch die Frage gestellt worden, wieso der geplante Polder nicht südlich der Donau, unter anderem auf Oberhausener Gemeindegebiet, gebaut werde. „Die Antwort der Experten war eindeutig. Das Gebiet werde sowieso dauernd überflutet und sei damit ein natürlicher Polder“, sagte Forster-Hüttlinger. Bürgermeister Gößl fügte an, dass die Landwirte in diesem Bereich bei einer Überflutung ihrer Felder keine Entschädigungszahlungen erhalten würden. „Und solche Überflutungen sind immer öfter der Fall. Waren wir früher alle 15 Jahre betroffen, so sind wir es heute alle drei Jahre.“ Auch hätte die Gemeinde dadurch mehr Aufwand. Die Gräben müssten öfter ausgebaggert werden.

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Zuschuss für SV Sinning Dieser Zuschuss hat schon Tradition. Die Gemeinde übernimmt für den SVS die Kosten der Sportplatz-Beregnung. Für 2014 liegt der Betrag bei 548 Euro.

Zuschuss für Orgelrenovierung Ebenfalls einstimmig beschloss der Gemeinderat am Donnerstag, dass sich die Gemeinde an den Kosten für die Orgelrenovierung in der Pfarrkirche St. Clemens in Oberhausen beteiligt. Die Kosten werden auf 45000 bis 50000 Euro geschätzt. Die Gemeinde wird zehn Prozent der Kosten beisteuern.

Teilnahme an Wettbewerb Mit zwei Beiträgen wird sich die Gemeinde Oberhausen an dem Wettbewerb „Unser Friedhof – Ort der Würde, Kultur und Natur“ des Bayrischen Landesverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege beteiligen. Der Gartenbauverein Sinning will sich um den Friedhof in dem Ortsteil kümmern. Die Gartenbauvereine Ober- und Unterhausen nehmen den alten Gottesacker in Kreut unter ihre Fittiche.

Flüchtlingsunterkünfte Die Unterbringung von Asylbewerbern wird immer akuter. Das berichtete Bürgermeister Fridolin Gößl dem Gemeinderat. Passende Unterkünfte allerdings seien in Oberhausen noch nicht gefunden. „Wir haben eh schon eine sehr starke Nachfrage nach Wohnungen, sodass Angebote den freien Markt oft gar nicht erreichen und schnell wieder vergeben sind.“ Einige Nachfragen hätten ergeben, dass Immobilienbesitzer ihre Häuser oder Wohnungen nicht für Flüchtlinge zu Verfügung stellen wollen. Und die Objekte, die bisher angeboten worden seien, würden den Richtlinien des Landratsamtes nicht entsprechen. „Wir müssen weiter suchen, denn wir dürfen die Stadt Neuburg nicht alleine lassen mit diesem Ansturm“, meinte der Rathauschef. Gößl appellierte an die Gemeinderäte, sich umzuhören und eventuelle Möglichkeiten an die Verwaltung zu melden.

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