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19.03.2009

TSV-Baskets zittern sich zum Pflichtsieg

Neuburg Einen weiteren großen Schritt in Richtung klassenerhalt machten die Oberliga-Basketballer des TSV Neuburg am vergangenen Wochenende. Im Heimspiel gehen den Mitkonkurrenten TSV Ansbach 2 behielt man mit 72:64 die Oberhand.

Die Baskets gingen motiviert in diese Begegnung. Beiden Teams merkte man vom Start weg die Brisanz und Wichtigkeit dieses Aufeinandertreffens an. Die Ansbacher ließen den Ball zwar sehr gut laufen, aber im Gegensatz zum Hinspiel hatten sie an diesem Tag keine besonders gute Trefferquote. Dies nutzen die Einheimischen aus und konnten sich im ersten Viertel einen komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung erarbeiten.

Im zweiten Abschnitt hatten die Neuburger offensichtlich keine Lust, eine Vorentscheidung zu erzwingen. Der Zug zum Korb wurde vernachlässigt, obwohl sich bereits zu diesem Zeitpunkt Foulprobleme der Ansbacher anbahnten. Es wurden meist nur schwere Würfe genommen - und wenn einfache Punkte möglich gewesen wären, wurden diese leichtfertig verschenkt. Auch in der Verteidigung wurde nun einen Gang zurückgeschaltet. Diese Gelegenheit ließen sich die Gäste freilich nicht nehmen und konnten bis zur Halbzeitpause das Spiel wieder ausgeglichen gestalten (30:30).

Nach Wiederbeginn konzentrierte man sich im heimischen Lager dann endlich wieder auf das Wesentliche. Vor allem die Umstellung auf eine Mann-Verteidigung wirkte sich positiv auf die Spielweise der TSV-Baskets aus, die bis zur 30. Minute wieder auf zehn Punkte (57:47) davonziehen konnten. Dieser Vorsprung wurde bis fünf Minuten vor dem Ende auch relativ sicher verwaltet. Ab diesem Zeitpunkt standen die ohnehin nur mit sieben Akteuren angereisten Ansbacher aufgrund ihrer Foulprobleme auch nur noch mit vier Spielern auf dem Feld.

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Was dann allerdings folgte, dürfte eine der schlechtesten Leistungen, die die Baskets jemals gezeigt haben, gewesen sein. Im Gefühl der sicheren Führung sowie der Tatsache, dass der Gegner nun einen Akteur weniger auf dem Parkett stehen hatte, schalteten die Neuburger einige Gänge zurück. Zwar rettete man den wichtigen Sieg über die Zeit. Aber die Art und Weise, wie dies geschah, war fast schon beschämend. Statt den Ball zu halten und die Uhr herunter laufen zu lassen, wurde das Spielgerät in Rekordzeit ein ums andere Mal verloren. Es hatte somit fast schon den Anschein, als wenn nicht die Neuburger, sondern vielmehr die Ansbacher in Überzahl agierten. Mit vereinten Kräften und Glück stand am Ende ein 72:64-Erfolg auf der Anzeigetafel. Fest steht freilich, dass in den letzten beiden Saisonpartien beim Schlusslicht TSC Schwaben Augsburg und gegen den TV Passau eine gehörige Leistungssteigerung her muss, um zwei weitere Siege einzufahren.

l TSV Neuburg: Franislav Cavar (20 Punkte), Winslow de Klerk (3), Florian Dirschl (2), Josef Ermler (2), Christian Henze, Mohamed Mardan (13), Michael Matysik (2), Ulf Obermeier, Ferdinand Schindler, Fabian Sellmeier, Andreas Winkler (26), Martin Winkler (4).

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