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Musik

14.11.2018

„Teufelstrompeter“ spielt in Ingolstadt

Der Trompetenvirtuose Sergej Nakariakov. Der russische Musiker gilt als Paganini der Trompete.
Bild: Johannes Seifert

Welche musikalischen Höhepunkte das Georgische Kammerorchester für die Abo-Saison im kommenden Jahr außerdem bietet.

Das Georgische Kammerorchester ist ohne Zweifel das kulturelle Aushängeschild der Stadt Ingolstadt und bereichert die Region mit Musik auf höchstem Niveau. Vor allem bei renommierten Festivals ist das Orchester unter der Leitung des Chefdirigenten Ruben Gazarian gern gesehener Gast. Für die neue Abo-Saison 2019 haben die Verantwortlichen das Motto „Grenzgängertum“ ausgewählt. Einen Schwerpunkt bilden in dieser Konzertreihe die Sinfonien von Joseph Haydn 210 Jahre nach seinem Tod.

Ein besonderes Jubiläum markiert 2019 der 100. Geburtstag von Mieczyslaw Weinberg (1919-1996). Die Werke des bedeutenden, russischen Komponisten polnisch-jüdischer Herkunft und des engen Freundes von Dimitri Schostakowitsch werden ebenso im Focus stehen, wie Werke des Katalanen Miquel Ortega. Er ist der westlichen Musikwelt immer noch weitgehend unbekannt.

Trompeter, Pianistin, Mezzosopranistin

Für das besondere GKO-Profil ist Sergej Nakariakov ein exzellenter Botschafter. Er gilt als Paganini der Trompete, als neuer „Artist in Residence“. Der Trompeter aus Russland, der sich beim GKO gerade erst in einem gemeinsamen Auftritt mit Sebastian Knauer, dem „Artist in Residence“ 2018, vorstellte, ist selbst ein Grenzgänger. In seinem breiten Repertoire pflegt er intensiv die zeitgenössische Musik. Im Saisoneröffnungskonzert am 16. Januar 2019 ist der Künstler beim GKO vertreten.

Auf Sergej Nakariakov folgt die portugiesische Mezzosopranistin Marisa Martins, die sich der Entdeckung des katalanischen Komponisten Miquel Ortega widmet (7. Februar).

Das dritte Abo-Konzert am 21. März liegt allein in der Hand von Chefdirigent Ruben Gazarian, der neben Eric Satie und Maurice Ravel den Fokus auch auf den Jubilar Mieczyslaw Weinberg legen wird. Dessen Musik wird erneut die russische Pianistin Elizaveta Blumina zu Gehör bringen (6. Juni).

Komponist der Region wird gewürdigt

Weiter im Programmverlauf wendet sich die Pianistin Edna Stern dem großen Komponisten der Region, Johann Simon Mayr, zu, dessen Schaffen erst um das Jahr 2008, fast zeitgleich mit dem Weinbergs, eine Renaissance erlebte (18. April).

Ein weiterer Konzerthöhepunkt ist der Auftritt von Ruben Gazarians Schwester Knara Gazarian am 19. September. Sie wird vom Ingolstädter Pianisten Vardan Mamikonianam begleitet. Weitere Solisten der Saison 2019 sind der Fagottist Mor Biron, seit 2007 Mitglied der Berliner Philharmoniker (16. Mai), die türkisch-georgische Geigerin Veriko Tchumburidze (17. Oktober) und der Pianist Roman Zaslavsky (5. Dezember).

Karten sind ab sofort erhältlich

Gastdirigenten sind in der kommenden Spielzeit Noam Zur, Avner Biron und Boian Videnoff. Durch zahlreiche Gastspiele präsentiert das Georgische Kammerorchester Ingolstadt sein unverwechselbares Profil innerhalb Deutschlands, unter anderem beim renommierten Rheingau-Musik-Festival, in München, Frankfurt, Dortmund, Witten, Blaibach, Kempten und Donauwörth sowie bei Schaffhausen Klassik in der Schweiz mit Khatia und Gvantsa Buniatishvili.

Weitere Infos über das Programm finden sich unter der Website: www.gko-ingolstadt.de. Karten sind ab sofort in allen regionalen Vorverkaufsstellen erhältlich.

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