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Gemeinderat

01.08.2020

Thema Mobilfunkmast

Wie viele andere Gemeinden beschäftigt sich auch Oberhausen mit der Thematik und sucht mögliche Standorte. Was sonst noch besprochen wurde

Geht es nach Bürgermeister Fridolin Gößl, dann bietet die Gemeinde Oberhausen der Deutschen Funkturm GmbH für den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes einen Standort für einen Mobilfunkmasten auf einem gemeindeeigenen Grundstück an. Grund dafür: Gößl möchte mitreden, wenn es darum geht, dass noch mehr Anbieter in dem Bereich Oberhausen West Sendeanlagen errichten wollen.

Das Gemeindeoberhaupt wünscht sich einen zentralen Standort und nicht mehrere Masten auf engstem Raum. Dieser Argumentation folgte der Gemeinderat mit einer Gegenstimme. Gemeinderat Matthias Reil stimmte grundsätzlich gegen den Mobilfunkausbau. Er befürchtet eventuelle Haftungsansprüche gegen die Gemeinde. Oberhausen schlägt der Tochter der Telekom nun zwei Alternativstandorte vor. Der eigentliche Wunschstandort der Deutschen Funkturm befindet sich auf einem Privatgrundstück. Und der Eigentümer will die Anlage nicht. Als Nächstes werden die beiden Alternativstandorte wohl auf ihre Tauglichkeit hin untersucht. Sowohl das private wie auch die beiden Gemeindegrundstücke liegen im Westen des Ortsteils Unterhausen, nördlich der B16. Von dem Privatgrundstück ist es ein knapper Kilometer bis zur nächsten Wohnbebauung. Die beiden Gemeindegrundstücke sind noch etwas weiter entfernt.

In der Ortsmitte von Unterhausen wird ein Friseursalon entstehen. Der Gemeinderat hat einem entsprechenden Antrag auf Nutzungsänderung ohne Gegenstimme zugestimmt. Laut Bürgermeister Fridolin Gößl werden die notwendigen Parkplätze vorgehalten. In Kreut wird eine frühere Tierarztpraxis in eine Wohnung umgewidmet. Auch diesem Antrag stimmte der Gemeinderat zu.

Horizont die Dorferneuerung: Das alte Rathaus hat ausgedientund soll einem Neubau weichen. Außerdem werden mehrere Häuser abgerissen. Damit wird die rechtliche Basis für die geplante Dorferneuerung am östlichen Ortsrand von Oberhausen geschaffen. Entstehen werden, neben einem neuen Kindergarten samt Erlebniswerkstatt, Zufahrt und Parkplätzen, ein neues Rathaus mit Sitzungsaal und Trauungszimmer und ein Erlebnisspielplatz. Außerdem wird bereits das Areal für drei Wohnhäuser vorbereitet, in denen günstige Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge und andere Bedürftige angeboten werden. Die Gemeinde stellt das Grundstück für die drei Gebäude zur Verfügung. Der Freistaat Bayern tritt als Bauherr auf.

für Netzverstärkung: Wegen der Ansiedelung von Sonax in dem Industriegebiet südlich von Oberhausen werden stärkere Stromkabel benötigt. Für diese Netzverstärkung ist auf der nördlichen Seite der B16 auf Höhe des Industriegebietes ein Trafohäuschen geplant. Damit verschwindet die bisherige oberirdische Leitung unter die Erde.

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