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Bergheim

06.12.2019

Tobias Gensberger will Bürgermeister in Bergheim bleiben

Die Kandidaten der Dorfgemeinschaft Bergheim für den Gemeinderat, der bei der Kommunalwahl am 15. März neu gewählt wird.
Bild: Bernhard König

Die Dorfgemeinschaft Bergheim hat den amtierenden Rathauschef erneut als ihren Spitzenkandidaten nominiert

Tobias Gensberger will auch die kommenden sechs Jahre Bürgermeister von Bergheim bleiben. Am Donnerstag hat ihn die Dorfgemeinschaft Bergheim (DG) mit 53:1 Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März gewählt. Gensberger hatte das Amt 2014 von Michael Hartmann übernommen, den er bei der damaligen Wahl geschlagen hatte.

In seiner Nominierungsrede auf der Versammlung ließ Gensberger seine ersten sechs Jahre als Bürgermeister Revue passieren und wählte dabei emotionale Worte. In den vergangenen sechs Jahren habe er viele Erfahrungen gemacht. Er erzählte von Freunden, die plötzlich keine Freunde mehr waren und anderen, die plötzlich unbedingt Freunde sein wollten. Er investiere „zu viel Zeit“ in sein Amt, sagte er, was seine Familie zu büßen habe, doch sieht sich als leidenschaftlichen Bürgermeister. Deshalb möchte er weitermachen und dürfte gute Chancen haben: Bisher ist kein Gegenkandidat in Sicht. In den kommenden Jahren hofft Gensberger darauf, dass Bergheim schuldenfrei wird.

Dorfgemeinschaft Bergheim nominiert Kandidaten für Gemeinderat

Ebenso nominierte die DG ihre Gemeinderatsliste. Überraschend findet sich der amtierende Gemeinderat Albert Zeller auf dem letzten der 24 Plätze. Sein Signal: Er möchte nicht über einen vorderen Listenplatz in den Gemeinderat rutschen. „Wenn ihr wollt, dass ich in den Gemeinderat komme, dann sollt ihr mich bitte wählen“, sagt er.

Tobias Gensberger will Bürgermeister in Bergheim bleiben.
Bild: Christof Paulus

In der Liste fällt auf, dass unter den 24 Kandidaten nicht ausschließlich Bergheimer zu finden sind: Die ersten drei Plätze sind gar gleichmäßig zwischen allen drei Ortsteilen Bergheim, Unterstall – vertreten durch Thomas Bauer, und Attenfeld – in Form von Andrea Weck – aufgeteilt. Sie ist eine von acht Frauen auf der Liste, die Altersspanne der Kandidaten reicht von 24 bis 62 Jahren.

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