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24.04.2009

Über die religiösen Bedürfnisse von Demenzkranken

Ingolstadt (nr) - Heute findet von 9 bis 15.30 Uhr im Spiegelsaal des Kolpinghauses in Ingolstadt das 4. Symposium der Ingenium Stiftung statt. Im Rahmen der hochkarätig besetzten Vortragsreihe mit Spezialisten auf diesem Themengebiet, soll der Frage nachgegangen werden: "Was wissen wir über religiöse Bedürfnisse von Demenzkranken?"

Es werden neurologische, theologische, psychiatrische und psychologische Ansätze aufgegriffen. Zugleich wird das Thema aus pflegerischer Sicht beleuchtet und die Umsetzung religiöser Praxis in stationären Einrichtungen erläutert.

Dr. Winfried Teschauer, Wissenschaftlicher Leiter der Ingenium-Stiftung beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Fragestellung ob es eine rationale, kognitive Basis braucht um quasi mit den fünf Sinnen den Weg zu Gott zu finden, oder ob dieser Weg per Definition für den Verstand nicht fassbar und damit von ihm unabhängig ist.

Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach, Dekanin des Fachbereichs Pflegemanagement der evangelischen Fachhochschule Nürnberg, gibt einen Überblick über die Ergebnisse einer aktuellen Studie "Religiosität bei Menschen mit Demenz". Im Vordergrund steht vor allem die Frage wie sich religiöse Bedürfnisse von Demenzkranken äußern und wie sie diese Angehörigen und Pflegenden mitteilen.

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Dipl.-Theol. Dipl. Rel.Päd. Stephan Abt, Einrichtungsleiter des Sigmund-Faber-Heim in Hersbruck erläutert in seinem Vortrag die Freiräume und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung religiöser Praxis in stationären Einrichtungen.

Dr. phil. Dr. med. Günther Niklewski, Chefarzt im Klinikum Nürnberg Nord, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie befasst sich in seinem Vortrag mit dem Aspekt Demenz und Sterben. Hauptaugenmerk liegt vor allem auf psychiatrischen und psychoanalytischen Anmerkungen zur religiösen Begleitung des Sterbeprozesses.

Dipl. Pflegewirtin (FH) Veronika Schneider, Assistentin der Geschäftsführung und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ingenium-Stiftung Ingolstadt greift in ihrem Vortrag das Thema Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase auf. Inhaltliche Schwerpunkte dieses Vortrags liegen vor allem auf der psychosozialen und pflegerischen Begleitung Demenzkranker während ihres Sterbeprozesses.

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