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Weichering

19.09.2019

Umbaupläne für Lokal am Weicheringer See stehen

Das Bierstüberl soll bis zum Frühjahr 2021 umgebaut sein und dann auch ganzjährig betrieben werden. 
Bild: Claudia Stegmann

Wie sich das Bierstüberl verändern soll und wann die Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein sollen.

Aus der ehemaligen „Boaz’n“ am großen Weicheringer See soll in absehbarer Zeit ein hübsches Lokal werden, das nicht nur Badegäste im Sommer mit Pommes, Currywurst und Eis bewirtet, sondern auch Besucher in der kalten Jahreszeit anlocken soll. So hatten es sich zumindest die Mitglieder des Naherholungsvereins Weichering gewünscht, dem das Gebäude gehört. Die Umbaupläne für das „Bierstüberl“, wie es jetzt heißt, sind gemacht, nur die Baugenehmigung durch das Landratsamt fehlt noch. „Das kann noch einige Wochen dauern“, prognostiziert der Geschäftsführer des Vereins, Markus Laumer. Denn das Gebäude steht im Landschaftsschutzgebiet, weshalb das Genehmigungsverfahren etwas aufwendiger ist.

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Sobald die Kreisbehörde grünes Licht für den Umbau gegeben hat, steht allerdings die nächste Hürde an: eine Firma zu finden, die die Arbeiten erledigt. Von ihrer Auftragslage wird es dann abhängen, wann die Renovierung startet und wie sie vonstattengeht. Ziel sollte es in jedem Fall sein, im Frühjahr 2021 mit allem fertig zu sein.

Das Bierstüberl am Weicheringer See wird kernsaniert

Die Pläne sehen eine Kernsanierung des Gebäudes vor, die mit einem neuen Zuschnitt der Räume einhergeht. Unter anderem soll der Gastraum größer werden, damit etwa 80 Gäste darin Platz finden. Die Gäste-WC’s inklusive einem behindertengerechten WC werden von außen zugänglich sein, für das Personal wird es eine separate Toilette geben. Dazu kommen neue Böden und eine neue Isolierung. Auch technisch wird das Haus neu aufgerüstet: Die Heizung wird von Öl auf Gas umgestellt und es werden neue Stromleitungen verlegt. Von außen verändert sich das Lokal nur geringfügig: An der Stirnseite wird ein Vordach entstehen, unter dem die Gäste sonnen- und regengeschützt sitzen können, die Eingangstüre wird in Richtung Biergarten versetzt und im Biergarten selbst wird ein großer Grill fest installiert.

Der Umbau wird den Verein etwa 150- bis 200.000 Euro kosten, schätzt Laumer. Zuschüsse gibt es keine. Die Finanzierung wird über einen Kredit laufen, der sich teilweise über die Pachteinnahmen abbezahlen soll. Aktuell bezahlt das rumänische Wirtspaar, das das Lokal im Sommer 2018 übernommen hat, 450 Euro. Der Betrag wird nach dem Umbau in jedem Fall steigen. „Über die konkrete Höhe müssen wir noch reden“, sagte Vereinsvorsitzender Thomas Mack.

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