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Neuburg

26.01.2021

„Umweltschule in Europa“: So nachhaltig ist die Neuburger Ostendschule

Stefanie Ribeiro, Kathrin Rüdesheim und Rektor Manfred Hiebl (von links) freuen sich, dass die Ostendschule für ihr Engagement in Sachen Umwelterziehung die Auszeichnung „Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhielt.
Foto: Brigitte Clemens

Plus Die Ostendschule in Neuburg erhielt erneut die Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“. Um diesen Titel zu bekommen, müssen Schulen zwei Handlungsfelder zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten.

Ob mit „plastikfreiem“ Einkaufen, Blühwiesen, von Schülern gebauten Nistkästen im Pausenhof oder selbst gebauten Hochbeeten für Kräuter: Die Ostendschule verfolgt stets einen ganzheitlichen Ansatz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Eine Auszeichnung für dieses Engagement im Rahmen des Programms für Schulentwicklung erhielt die Ostendschule, die auch seit 2013 die Betitelung „Umweltschule in Europa“ trägt, nun erneut.

„Umweltschule in Europa“: Ostendschule hat Hochbeete aus Paletten gebaut

Dafür müssen Schulen zwei Handlungsfelder zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten. Hierbei sollen dauerhafte Verhaltensänderungen in der Schulgemeinschaft erreicht und konkrete Maßnahmen zum Schutz der Umwelt umgesetzt werden. Sehr wichtig ist dabei die Einbindung der Schüler. So bauten beispielsweise heuer Kinder aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen der Ostendschule im Ferienprogramm des Bürgerhauses Hochbeete aus Paletten, welche anschließend auf dem Schulgelände aufgestellt und mit verschiedenen Kräutern bepflanzt wurden.

Der Fokus lag dabei auf Wildkräuter, die im Englischen Garten, also in direkter Schulumgebung, wachsen. Beim Pflegen, Ernten, Zubereiten und Verkosten der Kräuter beschäftigten sich die Kinder mit gesunder Ernährung. Nebenbei lernten sie auch, die verschiedenen Kräuter mit allen Sinnen kennen und zu bestimmen. Bei der Pflege der Hochbeete konnten sie die Tiere beobachten, die vor allem von den blühenden Kräutern profitierten. Nachhaltigkeit und insbesondere Maßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen waren somit bestens im Schulleben verankert worden.

Qualität des bayerischen Umweltschule-Konzepts von der Unesco bestätigt

Besonders freute sich Rektor Manfred Hiebl mit den beiden engagierten Kolleginnen Stefanie Ribeiro (Fachberaterin für Umwelterziehung) und Kathrin Rüdesheim (Umweltbeauftragte der Ostendschule), die solche Projekte anstoßen, ausarbeiten, durchführen und betreuen, über die erneute Auszeichnung. Denn die hohe Qualität des bayerischen Umweltschule-Konzepts wurde auch von der Unesco bestätigt.

Weitere Pläne sind schon im Entstehen. So soll in diesem Jahr, neben der Weiterführung bestehender Umweltthemen, der neue Fokus auf Sammelboxen für verwertbare Stoffe – wie zum Beispiel Batterien, CD´s, Druckerpatronen oder Filzstifte – liegen, die in der Schule aufgestellt, von der gesamten Schulfamilie befüllt und dann dem Kreislauf der Weiterverwertung zugeführt werden sollen. Eine vorbildliche internationale Nachhaltigkeitsschule.

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