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21.03.2020

VR Bank Neuburg-Rain schließt die meisten Filialen

Die genossenschaftlichen Institute sehen sich für Rückschläge gut gerüstet.
Bild: Patrick Seeger/dpa

Plus Sparkasse hält Betrieb noch aufrecht

Auch die Geldinstitute reagieren nun auf die Ausnahmesituation. Wegen der Corona-Pandemie schränkt die VR Bank Neuburg-Rain den Betrieb rund um den bedienten Service stark ein. Die meisten Filialen bleiben daher ab Montag geschlossen. Die Sparkasse hält den Betrieb noch aufrecht.

Wie Werner Halbig, Vorstandsvorsitzender der VR Bank erklärt, würden in Neuburg nur die Hauptstelle an der Luitpoldstraße und die Filiale in Feldkirchen ihren Servicedienst für die Kunden aufrecht erhalten. Offen bleiben zudem die Hauptstelle in Rain und die Filiale in Pöttmes. Alle anderen der insgesamt 14 Geschäftsstellen machen diesen Kundenbereich dicht. „Wir müssen jetzt zusammenhalten, es gibt Schlimmeres“, sagt Halbig. Schließlich seien die Berater in allen Filialen weiterhin telefonisch zu erreichen. Auch die sechs Damen im VR-Service im neuen Verwaltungsgebäude in Kreut bleiben weiterhin von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar. „Wenn nötig, können wir da auch noch personell aufstocken.“

Darüber hinaus bietet die VR Bank Müttern und Vätern zunächst für die nächsten vier Wochen an, ganz oder zeitweise in Urlaub zu gehen. „Wir als Bank unterstützen das und beteiligen uns am Urlaub mit bezahltem Sonderurlaub, damit die Mütter und Väter bei ihren Kindern sein können“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.

VR Bank Neuburg-Rain schließt die meisten Filialen

Wie Rupert Heckel, stellvertretendes Vorstandsmitglieder der Sparkassen Neuburg-Rain wissen lässt, sind im Moment noch fast alle Geschäftsstellen zu den normalen Öffnungszeiten geöffnet. Einzelne Geschäftsstellen sollen nur vorübergehend geschlossen werden, sollte der Geschäftsbetrieb aufgrund von Krankheiten oder Abwesenheiten nicht aufrecht erhalten werden können. In den Geschäftsstellen, so Heckel, wurden „Diskretionsmarker“ aufgestellt und Zugangsmöglichkeiten eingeschränkt. Kassen werden mit zusätzlichen Plexiglasscheiben versehen. Wenn möglich werden Kundentermine per Telefon oder medial abgearbeitet.

Die Sparkassen blicken mit Sorge in die Zukunft.
Bild: Marijan Murat/dpa

Was die Arbeitszeiten angeht, so Heckel, wurde die Bandbreite der Zeiterfassung massiv erweitert. Einzelne Abteilungen arbeiten im Schichtbetrieb. Alle Möglichkeiten zum Home Office werden genutzt. „Die Sparkasse wurde als ’systemrelevant’ eingestuft und wird auch bei einer eventuellen Ausgangssperre den Geschäftsbetrieb aufrechterhalten“, verdeutlicht er. „Wir haben einen täglichen Krisenstab gebildet, der immer die aktuelle Situation bespricht“, fügt Heckel an.

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