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Verkehr in Neuburg
08.08.2018

„Mit Vollgas“ durch die Neuburger Anliegerstraße

Diese unübersichtliche Kurve kann zum Verhängnis werden, wenn etwa Fahrradfahrer den abschüssigen Saliterweg heruntersausen und von unten ein Auto zu schnell um die Ecke schießt. Deshalb wurde die Geschwindigkeit an dieser Stelle jetzt auf 20 Stundenkilometer reduziert. 
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Diese unübersichtliche Kurve kann zum Verhängnis werden, wenn etwa Fahrradfahrer den abschüssigen Saliterweg heruntersausen und von unten ein Auto zu schnell um die Ecke schießt. Deshalb wurde die Geschwindigkeit an dieser Stelle jetzt auf 20 Stundenkilometer reduziert. 
Foto: Claudia Stegmann

Der Saliterweg ist von jeher eine Anliegerstraße. Seit einiger Zeit wird er aber von immer mehr Autofahrern als Abkürzung benutzt. 

Wenn Isabel Patel die Gartentüre ihres Sonntagshauses öffnet, dann wandert zuerst ihr Blick nach links und rechts, ehe sie einen Fuß auf die Straße setzt. Denn der Zugang zu ihrem Grundstück am Saliterweg ist unmittelbar an der Straße, einen Gehweg gibt es nicht. Und auf dieser Straße ist seit geraumer Zeit mehr los, als es eigentlich sein dürfte. Denn der Saliterweg und auch die Zufahrtsstraße über den Beuthmühlweg sind Anliegerstraßen. Dort dürften nach der Straßenverkehrsordnung also nur die Anwohner selber, deren Besucher, die Gäste des Saliter-Biergartens und Landwirte fahren, die dort Flächen bewirtschaften. Eigentlich. Denn tatsächlich fahren nach den Beobachtungen von Isabell Patel und deren Nachbarn – insgesamt sind es vier Häuser – deutlich mehr Menschen durch die Anliegerstraße, als erlaubt ist. Es seien vor allem Mütter, die ihre Kinder zum Fußballtraining auf das VfR-Gelände bringen, und Besucher des Brandlbads, die die Strecke als Abkürzung benutzen. Doch auch schon morgens herrsche im Saliterweg reger Verkehr, denn offenbar nutzen manche Eltern die Strecke als staufreien „Schleichweg“ zum Descartes-Gymnasium.

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Die Diskussion ist geschlossen.

13.08.2018

Ich bin schon sehr lange nicht mehr durch die angezeigten Straßenzüge gefahren. Früher fuhr ich mal am Saliter vorbei und stellte dort mein Auto für einen Spaziergang an der Donau Richtung Burg ab(wir können nicht mehr so weit laufen). Ist also heute auch nicht mehr möglich, es sei denn ich kehre anschließend oder vorher im Saliter ein. Ich kann im Prinzip Frau Pathel verstehen. Aber dass es dort bei ihrem Hause vom Garten direkt auf die Straße geht(ohne Bürgersteig) wusste sie schon als sie dort einzog! Dass die gezeigten Straßen jedoch alle n u r für Anlieger offen sein sollen, kann ich absolut nicht verstehen. Wenn ich zusammenrechne, was die Erstellung für d i e p a a r Anlieger wohl an "Unserem Geld" gekostet hat, dann sträuben sich mir bei dem Fahrverbot die Nackenhaare. Darf man fragen, ob da vielleicht einige "der Oberen" dort ihre "Privilegien" einfahren?

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