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Versammlung: Jugendcafé auf dem Prüfstand

Versammlung

Jugendcafé auf dem Prüfstand

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    15000 Euro bewilligte der Gemeinderat Weichering den örtlichen Floriansjüngern zur Anschaffung von persönlicher Schutzkleidung und neuen Schläuchen.
    15000 Euro bewilligte der Gemeinderat Weichering den örtlichen Floriansjüngern zur Anschaffung von persönlicher Schutzkleidung und neuen Schläuchen. Foto: Foto: Reichl

    Weichering Die adventlich-friedvolle Zeit scheint auch so manchen Gemeinderat zu beflügeln. Gerade mal 35 Minuten benötigten die Volksvertreter von Weichering, um in der Sitzung am Montagabend die neun öffentlichen Tagesordnungspunkte abzuarbeiten. Diskussionsbeiträge gab es dabei so gut wie nicht. Nicht einmal zu den Vorfällen, die vergangenes Wochenende zur Schließung des Jugendcafés durch Bürgermeister Thomas Mack geführt haben und die vor vier Wochen noch im nicht öffentlichen Teil der Sitzung und damit unter Ausschluss der Öffentlichkeit besprochen worden waren. So viel war in der Sitzung am Montagabend allerdings herauszuhören: dass es Verunreinigungen durch die schon etwas älteren Jugendlichen gegeben haben soll und die nun das Jugendcafé im Gegensatz zu den Jüngeren nicht mehr betreten dürfen.

    Eine ähnliche Situation hatte es bereits vor etlichen Jahren unter dem damaligen Rathauschef Hubert Landsberger gegeben. Die Gründung eines „Fördervereins Jugendcafé“ hatte schließlich dazu beigetragen, dass alles wieder in geordneten Bahnen ablief und man die Schließung wieder aufhob. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung (mit eventuellen Neuwahlen) soll demnächst über die Zukunft des Jugendcafés entschieden werden.

    Schnell vom Tisch war auch der Antrag der Feuerwehr Weichering auf Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung und Schläuchen in Höhe von 15000 Euro. Im gleichen Atemzug wurde auch den Floriansjüngern des Ortsteils Lichtenau Anschaffungen in Höhe von 2000 Euro gewährt.

    Weitere Themen der Gemeinderatssitzung waren:

    Logo Nichts dagegen einzuwenden hatte der Gemeinderat gegen die Verwendung des Gemeindewappens auf der neuen Broschüre des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Arnbachgruppe.

    Rathaus Da die Brandschutzproblematik nunmehr gelöst ist, steht der Nutzung des Dachgeschosses im Rathaus nichts mehr im Weg. Wie berichtet, soll dieses saniert und im nördlichen Bereich umgebaut werden. Im Sitzungssaal dürfen sich danach aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 50 Personen aufhalten.

    B16-Ausbau Noch keine konkreten Auskünfte hat die Gemeinde bezüglich der im Zuge des Ausbaus der B16 vorgesehenen Lärmschutzwand durch das Staatliche Bauamt erhalten. Bezüglich des Verkehrsaufkommens soll es eine neue Berechnung und folglich ein neues Lärmschutzgutachten geben. Der Schwerlastverkehr ist angeblich gar nicht so hoch, wie eine Zählung ergeben hatte. Der Gesamtverkehr nahm allerdings zu. Ist das neue Lärmschutzgutachten erstellt, geht es im kommenden Jahr in die Planfeststellung.

    DSL-Ausbau In der letzten Januarwoche wird es laut Bürgermeister Thomas Mack eine Infoveranstaltung zum Thema DSL geben. Derzeit hapert es noch an der Stromversorgung durch Eon.

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