Magie

20.11.2014

Verzaubert

Der Magier Sebastian Nicolas verzauberte Bälle blitzschnell in Karten. Er zündete diese an, was für das Auge übriggeblieben war, sind eine Uhr und ein rotes Tuch. Am Ende der Show löst sich alles in Papierfetzen auf.
Bild: Xaver Habermeier

Zum Finale der Zaubertage traten in Neuburg alle Künstler auf die Bühne

Spielkarten und Kugeln verwandeln sich in Uhren, Minuten werden zu Sekunden, der Gedankentransformator sorgt für Überraschungen, Eheringe verschwinden und tauchen an fremden Fingern wieder auf, hinzu kommt visuelle Mystik ganz ohne doppelten Boden, welche die Wirklichkeit außer Kraft setzt. Dies alles zusammen verblüfft beim Gastspiel der Ingolstädter Zaubertage in der Ottheinrichstadt. Bei der Galashow „Magic goes Neuburg“ verwandelt sich das Stadttheater in einen magischen Tempel.

Während bei den 18. Ingolstädter Zaubertagen die Künstler einzeln in Soloprogrammen zu sehen waren, kamen zum Finale in Neuburg alle in einer großen Gala auf die Bühne. Gastgeber Sven Castello stellte für das zwölfte Gastspiel im Stadttheater ein Programm aus Illusionen, Gedankenlesen, Magie und Manipulationen zusammen. Moderiert wurde der Abend von Paco de la Luz. Er ist ein andalusischer Zauberer und verfügt über genug deutsche Sprachkenntnisse, um seine Kollegen spannend zu präsentieren. Doch damit nicht genug, denn als Zauberer ließ er sich bei seinen Tricks auf die Finger schauen und warf – je nach Spaßfaktor – mal mit mehr oder weniger Konfetti um sich.

Zuerst bat der Conférencier den amtierenden Vizeweltmeister Sebastian Nicolas auf die Bühne. Der Magier ließ Uhren erscheinen, verschwinden oder zu Staub zerfließen. Spielkarten tauchten aus dem Nichts auf, eine Kugel verwandelte sich noch im Flug von einer Hand zur anderen in eine Taschenuhr. Die Zuschauer waren verblüfft. Anschließend begeisterte Sven Castello mit viel Liebe zum Detail, ausgefallenen Ideen und Spaß an der Inszenierung, etwa beim Zerreißen einer Tageszeitung in viele Teile. Sekunden später war die Zeitung wieder ganz und lesebereit. Dann bat er vier Zuschauer auf die Bühne und ließ sie Zahlen, Städte und Datum auf eine Tafel schreiben. Die Antworten zu entsprechenden Fragen hielten die Teilnehmer bereits in Kuverts oder mit Accessoires, wie Karten, in den Händen.

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Ein weiterer Star des Abends war der Bauchredner Andreas Römer. Mit seinem stets misstrauischen „Bodyguard“ haucht er der Krokodilfigur Leben ein. Er bittet Christoph, Ernat und Matthias zu sich, verpasst den jungen Männern funkgesteuerte Mundmasken und schmettert mit ihnen zusammen als Comedian Harmonists los.

Mit Dimensionen, Fantasien und Wahrnehmungen der Zuschauer spielte Jens Kneidl. Die Zuschauerin Gerti zog eine Karte. Die Herz 3 war für alle sichtbar. Der Magier verbrannte die Karte, die sich dann aus der Asche als ein Herz und der Zahl 3 auf seinem Arm abgebildet hatte. Den Zuschauern hatte die Zauberei gefallen und nachdem der Vorhang am Dienstag gefallen war, wirkte so mancher Besucher regelrecht verzaubert.

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