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Gemeinderat

28.04.2011

Viel Geld ins Ortsbild gesteckt

Der Burgheimer Bahnhof und sein Umfeld ist nur ein Projekt, das in den vergangenen Jahren im Rahmen der Städtebauförderung aufwendig saniert wurde.
Bild: Repro: Marktgemeinde Burgheim

Markt Burgheim treibt den Umbau der Infrastruktur weiter voran

Burgheim Die Marktgemeinde Burgheim treibt die Sanierung der Infrastruktur zügig voran. Der Gemeinderat hat deshalb auf seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend zahlreiche Baumaßnahmen verabschiedet und Aufträge für knapp 530000 Euro vergeben.

Einer der dicksten Brocken war das Feuerwehrgerätehaus in Burgheim mit 76545 Euro. Dabei schlagen die Tragwerksplanung (Ingenieurbüro Kandler) mit 14173 Euro zu Buche, der Brandschutz (Braun) mit 1071 Euro, der Wärmeschutznachweis (Kluge) mit 1428 Euro, Elektro (Kluge) mit 7437,50 Euro und Heizung/Lüftung Sanitär (Kluge) mit 7435,50 Euro. Zudem erhöht sich das Honorar für die beauftragte Architektengemeinschaft Zimmermann und Keller um 50 Prozent auf 45000 Euro, da sich der Satz an den Gesamtkosten orientiert, die von ursprünglich 420000 auf mittlerweile 650000 Euro gestiegen sind.

Gehweg auf 200 Meter Länge in der Zieglerstraße

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Ohne Gegenstimme vergab der Gemeinderat die Erschließung der Zieglerstraße in Burgheim für 79460 Euro an die Firma Schmid (Burgheim). Dort wird auf 200 Metern Länge ein Gehweg angelegt und es werden sieben Grundstücke angeschlossen.

Der Kanal in der Ortlfinger Straße in Burgheim wird für rund 40000 Euro erneuert. Das Ingenieurbüro Steinbacher wird dieses Projekt für 4736 Euro betreuen.

Marod ist laut Bürgermeister Albin Kaufmann der Kanal in der Neuburger Straße in Straß. Das habe eine TV-Befahrung ergeben. Die Kostenschätzung liegt bei 30000 Euro. Die Sanierung soll im Rahmen der Gehwegsanierung und Straßenverengung erfolgen. Auf rund 130000 Euro taxiert das Ingenieurbüro Tremel die im selben Zuge geplante Platzgestaltung. Kaufmann schlug vor, Zuschussmöglichkeiten beim Straßenbauamt und als Städtebaufördermaßnahme auszuloten. Mit der Ausführung soll so schnell wie möglich begonnen werden, was Gemeinderat Peter Specht (CSU/FW) mit Nachdruck einforderte.

Die Entlastungsstraße für das Gewerbegebiet Burgheim West baut die Firma Schmid (Burgheim), die mit 361700 Euro das günstigste Angebot unter vier Bietern abgab.

Die Renovierung des Marterls an der Mariensäule übernimmt die Firma Reinold (Burgheim) für 2303 Euro. Nicht im Preis enthalten ist das Fundament.

Das Aufschottern des von Schlaglöchern übersäten Kieswegs zum Sportsee übernimmt der Bauhof, da dem Gremium ein externes Angebot über 8082 Euro zu teuer erschien. Franz Käs (FW/Bürgerblock) monierte, dass dort trotz des schlechten Belags besonders schnell gefahren werde.

Um ein Jahr zurückgestellt hat das Gremium den Gehweg an der Keltenbergstraße in Straß (Kosten rund 2500 Euro), den Sickerschacht für den Oberflächenabfluss am Tennisplatz in Straß baut die Firma Schmid für 3570 Euro noch heuer.

Kontrovers diskutierte der Gemeinderat auftretende Feuchtigkeitsschäden an öffentlichen Gebäuden. „Mir wäre Recht, wenn ein ausgewiesener Fachmann sich der Sache annehmen würde“, forderte Albert Hoesch (CSU) Abhilfe für das Rathaus, was Albin Kaufmann zusicherte. Auch am Bürgerhaus träten diese Probleme auf. Der beauftragte Architekt Keller begründete dies mit der Spritzwasserbelastung des Sockels, dem starken Gefälle sowie einem fehlenden Sickerstreifen. Der fand aus optischen Gründen aber kein Gefallen im Bauausschuss. Die Beseitigung der Schäden durch diese Maßnahmen sei zudem mit hohen Kosten verbunden, mahnte der Bürgermeister. Er schlug deshalb vor, die Planer nochmals nach kostengünstigeren Lösungen suchen zu lassen und fand die Zustimmung der Räte.

Einen Überblick über Verwendung der Zuschüsse, die im Rahmen diverser Sanierungsmaßnahmen in der Marktgemeinde flossen, bietet das zur Gewerbeschau neu aufgelegte Faltblatt „Städtebauförderung“. Dort sind alle 14 Maßnahmen der vergangenen 20 Jahre und das aktuelle Projekt „Burgheim West“ aufgelistet. Insgesamt wurden 5568000 Euro investiert, 2460000 Euro flossen an Zuschüssen.

Städtebauförderung Der Flyer liegt im Rathaus der Marktgemeinde aus.

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