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Landtagswahl

05.01.2018

Vier Kandidaten steigen in den CSU-Ring

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Roland Gaßner

Stehen sich so viele Bewerber gegenseitig im Weg? Der engere Kreisvorstand sieht darin kein Problem

Wer wird Landtagskandidat der CSU um die Nachfolge von Horst Seehofer als Stimmkreisabgeordneter? Diese Frage soll am 9. März beantwortet werden. Darauf hat sich der geschäftsführende Kreisvorstand der CSU gestern Abend verständigt. In den Startlöchern stehen derzeit Matthias Enghuber aus Neuburg, Roland Gaßner aus Aresing, Astrid Dengler aus Ehekirchen und Thomas Wagner aus Brunnen. Weil man allerdings vor Überraschungen nie gefeit ist – nicht im Leben und schon gar nicht in der Politik – schließt CSU-Kreisvorsitzender Alfred Lengler auch nicht aus, dass in den nächsten Tagen und Wochen noch ein weiterer Kandidat aus der Deckung kommt. „Ich habe alle Ortsvorsitzenden angeschrieben, dass sich Interessenten bis 8. Januar bei mir melden sollen“, sagt Lengler. Möglich ist aber auch, dass am Abend der Nominierungsversammlung ein noch Unbekannter seinen Hut als Landtagsbewerber in den Ring wirft.

Definitiv nicht mit im Pool der Aspiraten ist dagegen Aresings Bürgermeister Klaus Angermeier. Er stand offiziell auch nie im Gespräch, wie Lengler sagt. „Wahrscheinlich hat ihn irgendwer mal angerufen und er hat nicht schnell genug Nein gesagt“, vermutet er.

Bei der Sitzung gestern Abend wurde die organisatorische Vorgehensweise bis zur Delegiertenversammlung am 9. März besprochen. So sollen sich nächsten Mittwoch bei der erweiterten Kreisvorstandssitzung in Schönesberg alle Kandidaten den rund 50 geladenen Parteikollegen vorstellen und deren Fragen beantworten. In dieser Runde kann dann auch entschieden werden, ob am 9. März tatsächlich alle Kandidaten ins Rennen geschickt werden oder ob zugunsten der aussichtsreichsten Kandidaten ein oder mehrere Bewerber freiwillig zurücktreten. Zumindest gestern war sich ein Großteil der Vorstandsmitglieder aber darin einig, dass eine Wahl mit allen Bewerbern am demokratischsten sei.

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Auch der Termin für die Nominierungsversammlung wurde hinterfragt, doch daran wollte Lengler nicht rütteln. „Der 9. März steht“, sagt er und begründet ihn mit persönlichen Umständen. Vor allem Matthias Enghuber hätte sich einen früheren Zeitpunkt gewünscht, weil – so seine Erfahrung – Personalentscheidungen in der Regel so schnell wie möglich getroffen werden sollten. Ihm wäre ein Termin noch im Februar lieber gewesen, um die Zeit bis zur Landtagswahl im September besser nutzen zu können.

Überstimmt wurde Lengler dagegen gestern in seinem Vorschlag, dass sich die Kandidaten bei zwei Veranstaltungen im Norden und Süden des Landkreises den Delegierten vorstellen sollen. Die Mehrheit der CSU-Mitglieder hatte Sorge, dass dadurch im Vorfeld über die Kandidaten zu viel diskutiert und sie „zerredet“ würden.

Ihre Kandidaten gewählt haben bereits die SPD (Andreas Fischer), die Grünen (Karola Schwarz) und die AfD (Christina Wilhelm). Die FDP nominiert ihren Kandidaten am 10. Januar. Die Freien Wähler werden den Termin für ihre Nominierungsversammlung nächste Woche festlegen.

(Fotos: Rinke/Stegmann/Dengler/Natzer)

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