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19.03.2009

Von wegen Krise

Ingolstadt (haju) - Die Finanzkrise hat der Raiffeisenbank Ingolstadt-Pfaffenhofen-Eichstätt nicht geschadet. Im Gegenteil: In der zweiten Oktoberhälfte 2008 liefen neue Kunden von anderen Geldinstituten die Schalterräume ein und spülten unerwartet 27 Millionen Euro zusätzlich ins Einlagengeschäft.

"Wir sind stark und ohne Blessuren durch diese extremen Zeiten gekommen", fasste Vorstandsvorsitzender Richard Riedmaier gestern bei der Bilanzpressekonferenz das Geschäftsjahr 2008 zusammen. Die Bank hat sich auf ihr Kerngeschäft konzentriert und die Einlagen der Kunden auch in der Region vermarktet. Riskante Anlagen oder undurchschaubare Strategien gab es nicht. Nicht ein Euro der Kunden sei auf den globalen Finanzmärkten verbrannt worden, betonen Riedmaier und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Herbert Zopp selbstbewusst.

Die Bilanz weist Rekordzahlen in vielen Bereichen aus - und absolute Topwerte im bankenüblichen Rating, wo das Ingolstädter Bankengebilde seit Jahren eine Spitzenposition hat. Die Eigenkapitalbasis konnte um weitere acht auf nun 124 Millionen Euro verstärkt werden. Der Jahresüberschuss wurde um zwei Millionen auf 6,5 gesteigert. Die Mitglieder können wiederum mit fünf Prozent Dividende rechnen, das ist rund eine Million. Vom überdurchschnittlichen Wachstum in Krisenzeiten und der hervorragenden Ertragslage profitieren auch die Kommunen, die insgesamt 1,4 Millionen Gewerbesteuer erhalten.

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