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07.03.2009

Waidhofener ist wieder gesund

Neuburg-Schrobenhausen (nr) - Der 18-jährige Waidhofener, der vor zwei Wochen wegen einer ansteckenden Hirnhautentzündung im Krankenhaus behandelt wurde, ist wieder gesund. Die Untersuchung des Erregers hat bestätigt, dass kein Zusammenhang mit den anderen Erkrankungen in der Region besteht. Weitere Fälle sind laut Gesundheitsamt bisher nicht aufgetreten.

Der Jugendliche, der am zweiten Februarwochenende zunächst im Schrobenhausener Krankenhaus, dann im Klinikum Ingolstadt wegen einer Meningokokken-Meningitis behandelt wurde, ist seit Dienstag wieder zu Hause. Er hat die Erkrankung ohne bleibende Folgen überstanden, muss sich allerdings noch einige Zeit schonen. Der bei dem Erkrankten aus Untersuchungsproben gewonnene Meningokokkenerreger Typ C wurde vom Nationalen Referenzzentrum (NRZ) für Menigokokken in Würzburg weiter untersucht. Aufgrund der dort festgestellten genetischen Eigenschaften des Bakteriums ist ein Zusammenhang mit den anderen Meningokokken-Erkrankungen in Eichstätt oder Pfaffenhofen auszuschließen. Die Ansteckungsquelle ist, wie so oft der Fall, nicht feststellbar. Weitere derartige Infektionen wurden dem Gesundheitsamt nicht gemeldet. Die Erkrankung an Meningokokken-Meningitis Typ C ist durch eine seit 2006 empfohlene Impfung vermeidbar. Das Gesundheitsamt nimmt die aktuelle Erkrankung des Waidhofener Jugendlichen zum Anlass, in einer Ausstellung Ende April im Landratsamt nochmals auf das Krankheitsbild und die vorbeugende Impfung hinzuweisen. Die Ausstellung richtet sich speziell an die Risikogruppe der Jugendlichen (zwölf- bis 18-Jährige).

Informationen sind im Internet unter www.neuburg-schrobenhausen.de (Suchbegriff: Meningokokken) nachzulesen.

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