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Neuburg

27.05.2020

Was Neuburgs neue Jugendreferentin alles plant

CSU-Stadträtin Julia Abspacher ist die neue Jugendreferentin in Neuburg.
Bild: Michael Regnat

Plus CSU-Rätin Julia Abspacher ist die neue Jugendbeauftragte der Stadt Neuburg. Sie zählt zu den jüngsten Stadtratsmitgliedern. Wie sie das Jugendparlament leiten will.

Das Neuburger Jugendparlament noch politischer auszurichten und mit dem Stadtrat noch besser zu vernetzen, sind nur zwei Ziele der neu ernannten Jugendreferentin Julia Abspacher. Als Jugendbeauftragte ist sie von Amtswegen her gleichzeitig die Vorsitzende des Jugendparlaments, kurz Jupa. Am Donnerstag versammelte sich der Jugendrat zum ersten Mal mit der neuen Referentin.

Geht es nach Abspacher, werde das Neuburger Jupa in Zukunft noch stärker Themen aus dem Stadtrat aufgreifen und diskutieren. Der bisherige Dialog mit den Fraktionen und den Bürgermeistern solle fortgesetzt werden, sagt Abspacher. Bereits in der Vergangenheit besuchten die Bürgermeister und die Stadtratsmitglieder regelmäßig das Gremium, um sich mit den jungen Neuburgern auszutauschen.

Neuburg: Jugendliche sollen vor dem Stadtrat sprechen

Dass die Jugendlichen in Zukunft sogar im Stadtrat zu Wort kommen und ihnen dort eine Redezeit eingeräumt werde, sei ein weiterer Wunsch der neuen Referentin. In dem Gespräch über die Ziele des Gremiums stellt Abspacher aber klar: „Es geht darum, was die Jugendlichen wollen und nicht, was ich will.“ Bereits vor der offiziellen Bestellung der neuen Jugendreferentin war Abspacher für den Posten im Gespräch. „Das Jugendreferat gehört in junge Hände“, sagt die 23-Jährige aus Herrenwörth. 2015 hat sie am Descartes-Gymnasium in Neuburg ihr Abitur geschrieben. Inzwischen studiert sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Betriebswirtschaftslehre. Als Logenschließerin im Stadttheater und als Tennisspielerin ist Abspacher in der Stadt gut vernetzt. Bei der Kommunalwahl im März kandidierte sie erstmals für die CSU und schaffte auf Anhieb den Sprung in den Rat. Dort ist sie das zweitjüngste Mitglied. Neben dem Jugendreferat sitzt sie im Finanzausschuss, Kulturausschuss und in der Rechnungsprüfung.

Das Jupa ist eine überparteiliche und beratende Vertretung, die allen Neuburgern zwischen zwölf und 21 Jahren eine Stimme geben soll. Derzeit besteht es aus 16 Jungparlamentariern. Alle drei Jahre finden Neuwahlen statt. Die nächste Wahl ist für Herbst 2021 vorgesehen.

Neuburger Jugendparlament tagt alle sechs Wochen

Wegen der Maskenpflicht und der Abstandsregeln sei das erste Treffen nicht ganz so locker gewesen, dennoch habe alles gut geklappt, fasst Abspacher zusammen. Alle sechs Wochen versammelt sich das Jupa. Bereits Ende Juni steht die nächste Sitzung an. Dort wird Abspacher dann zum ersten Mal ganz alleine den Vorsitz übernehmen.

Bei dem jüngsten Treffen war noch ihre Vorgängerin mit dabei. Stadträtin Doris Stöckl übergab nach zwölf Jahren die Leitung an ihre jüngere Parteikollegin. „Wir haben eine tolle Jugend in Neuburg“, sagt Stöckl.

CSU-Rätin Doris Stöckl hört nach zwölf Jahren auf

Bereits vor der Kommunalwahl stand fest, dass Doris Stöckl das Jugendreferat nicht mehr weiterführen wird. Nach zwölf Jahren müsse wieder ein frischer Wind her, erklärt Stöckl ihren Rückzug. „Ich war immer hinter dem Jugendreferat gestanden und es war mir sehr wichtig.“ Und auch ohne Referentenposten liegen ihr die Jugendlichen in Neuburg am Herzen. In den kommenden sechs Jahren wird die CSU-Rätin das Referat Integration und Soziale Stadt übernehmen. Eine Aufgabe, die eine Zusammenarbeit mit dem Jugendreferat nicht ausschließe, sagt sie.

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