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Freizeit

10.06.2020

Was wird aus den Erlebnisplätzen an der Ach?

Auch an der Schreinerbrücke soll die Ach besser zugänglich werden.
Bild: clst

Treppen zum Bach hinunter, ein Holzdeck zum Verweilen – warum die Pläne noch nicht umgesetzt wurden

Vier Jahre ist es her, als in Weichering die Idee entstand, den Dorfbach „erlebbarer“ zu machen. An der Ach sollten an unterschiedlichen Stellen „Erlebnisplätze“ entstehen, an denen Einheimische, Radler und Wanderer gerne verweilen möchten. Mithilfe von Zuschüssen aus der EU sollte das Projekt auch finanzierbar werden. Doch in der geplanten Form wird daraus nun nichts.

Das liegt nicht daran, dass es keine Ideen gebe. Ein Planungsbüro hatte sich bereits damit auseinandergesetzt und Vorschläge erarbeitet. So sollten etwa am Musikheim und an der Schreinerbrücke Stufen ins Bachbett führen, damit man im Sommer die Füße im kalten Wasser abkühlen kann. Wer wasserscheu ist, der hätte auch Platz auf dem Holzdeck nehmen können, das über der Ach entstanden wäre. Auch im Bereich des Anger sollte der Bach stärker in die Umgebung integriert werden.

Rund 100.000 Euro hätten die Umgestaltungsarbeiten gekostet, die Gemeinde Weichering hätte aber nur die Hälfte bezahlen müssen. Doch außer den Planentwürfen ist nichts passiert. Die Realisierung war immer wieder ins Stocken geraten, weil es zwischenzeitlich Befürchtungen gab, dass die Fördervoraussetzungen nicht mehr gegeben waren und damit im schlechtesten Fall die Zuschüsse hätten zurückgezahlt werden müssen.

In der Gemeinderatssitzung am Montag hat die Gemeinde jetzt die Reißleine gezogen. Die Erlebnisplätze sollen zwar umgesetzt werden, aber nicht mehr unter der Maßgabe eines Leader-Projekts. Vielmehr will sich die Gemeinde frei machen von den bürokratischen Zwängen, die mit der Förderung verbunden sind. Die Pläne sollen stattdessen in Eigenregie umgesetzt werden. Wann das sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Zuschüsse gibt es dann wohl keine mehr, aber Bürgermeister Thomas Mack hofft auf insgesamt geringere Kosten.

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