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Neuburg/Donau

17.01.2020

Weihnachtsmarkt: Fleißige Bienen waren ausverkauft

Die Fleißigen Bienen stockten mit den jetzt überreichten 4600 Euro ihre Gesamtspendensumme für die Kartei der Not auf über 94.000 Euro auf.
Foto: Manfred Rinke

Stand der Fleißigen Bienen auf dem Weihnachtsmarkt in Neuburg war wieder heiß begehrt. Doch das Damenteam stößt an seine Grenzen.

Der Stand der Fleißigen Bienen auf dem Weihnachtsmarkt blieb in der vierten Adventswoche geschlossen. Der Grund ist ein überaus plausibler – und ein erfreulicher zugleich. „Wir waren ausverkauft“, sagt Anne Siwig. Erfreulich deshalb, weil das engagierte Damenteam einmal mehr eine stattliche Summe an die Kartei der Not spenden kann: 3880 Euro waren der Erlös auf dem Weihnachtsstand. Doch das war noch nicht alles.

Die Engelchen, die Socken, das Griebenschmalz und nicht zuletzt die Plätzchen – nach drei Wochen Standbetrieb war alles weg. 110 Kilogramm Teig hatten die Damen in der Küche der Volkshochschule verarbeitet und Paula Schneider hatte 61 Gläser mit deftigem Griebenschmalz beigesteuert. Und ohne die Unterstützung von treuen Spendern, wie der Bäckerei Schlegl, Edeka Pashahan in der Ingolstädter Straße, Südzucker Rain, der Kastlmühle, dem Geflügelhof Oppenheimer und der Metzgerei Westentanner würde es ohnehin nicht funktionieren.

Für die Fleißigen Bienen ist der Weihnachtsstand aus mehreren Gründen eine Herausforderung

Für die Fleißigen Bienen, sagt Anne Siwig, sei es immer eine große Herausforderung, den Stand zu bestücken und dann auch noch vier Wochen lang zu besetzen. „Wir können nicht noch viel mehr produzieren“, erklärt Anne Siwig. Den Stand täglich besetzen, konnten sie schon zuletzt nicht leisten und möglicherweise wird es beim nächsten Weihnachtsmarkt noch weniger. Von uns Frauen geht die Hälfte ja noch zur Arbeit und die anderen Damen sind schon über 70 Jahre alt“, verdeutlicht Siwig. „Jetzt warten wir einmal ab, was sich ergibt.“

Bei der Spendenübergabe in der Rennbahn staunte NR-Redaktionsleiter Manfred Rinke dafür nicht schlecht, als er die Weihnachtsdose aufmachte und das Bündel Geldscheine zählte, das sich darin befand. 4600 Euro hatten ihm die Fleißigen Bienen überreicht. Doch nicht alles hatten sie im Lebkuchenhäuschen gesammelt. 720 Euro davon waren der „Verdienst“ für ihr Engagement auf der Weinbörse im Herbst, wo sie zum dritten Mal im Einsatz waren. 

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