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12.07.2010

Weniger Milch, niedrige Preise

Zuchering Bei hochsommerlichen Temperaturen hat der Zuchtverband für Fleckvieh Pfaffenhofen (Ilm) am vergangenen Donnerstag seinen Zuchtviehmarkt in Zuchering abgehalten. Dabei wurden zwölf Bullen, eine Kuh, 17 Jungkühe, vier Kalbinnen, 41 Jungrinder und 133 Kälber aufgetrieben.

Die Körkommission bestehend aus Leonhard Heitmeier (Landwirt aus Kienaden) Prof. Dr. Theodor Mantel (Veterinärdirektor a.D.) und Josef Zieglgänsberger (staatlicher Zuchtleiter) stufte sechs der Bullen in die Wertklasse I ein.

Zwei Stiere können ihre Leistung im Rahmen des Besamungseinsatzes beweisen. Ein Imurai-Sohn von der eiweißstarken Dionis-Tochter Helmuta, gezüchtet und aufgezogen von Familie Estelmann aus Gerolfing, wurde von der Besamungsstation Bayern-Genetik aus Landshut/München-Grub erworben. Von Familie Rottenkolber aus Massenhausen wurde ein Wal-Sohn aus der Dauerleistungskuh Karli, einer Samurai-Tochter mit neun Kalbungen ebenfalls an die Besamungsstation Bayern-Genetik verkauft. Aufgezogen hat diesen Stier Ferdinand Huber aus Obermarbach.

Die restlichen zehn Stiere konnten an Landwirte für den Natursprung verkauft werden. Im Durchschnitt gab es den Zuschlag bei 1838 Euro für einen Stier über beide Wertklassen.

Die Kuh wurde zum Steigerungspreis von 1200 Euro bei 31,3 Kilogramm Milch abgegeben. Der Durchschnittspreis bei den Jungkühen lag mit 1215 Euro auf eher unbefriedigendem Niveau. Die Tagesmilchmenge lag allerdings mit 26,8 Kilogramm Milch auch niedriger als im Durchschnitt der vergangenen Märkte. Die vier angebotenen Kalbinnen konnten zu durchschnittlich 1238 Euro bei einem Höchsterlös von 1300 Euro verkauft werden. Bei den Jungrindern lag der Durchschnittspreis bei erfreulichen 635 Euro. Für weibliche Kälber zur Zucht wurden durchschnittlich 324 Euro geboten. Das Höchstgebot lag bei 500 Euro. Männliche Kälber zur Mast wurden 90 Stück verkauft. Der Preis lag hier für ein Durchschnittskalb mit 96 Kilo bei 5,48 Euro je Kilogramm brutto. (nr)

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