Newsticker

US-Forscher: Weltweit eine Million Corona-Tote seit Beginn der Pandemie
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Wenn Mütter nerven und Töchter zicken

13.07.2010

Wenn Mütter nerven und Töchter zicken

Im Finale harmonisch vereint (von links): die beiden aufmüpfigen Teenager (Lena Engnoth und Mareike Köhler), ihre Oma (Saskia Ferner), ihre Mama (Anna-Lena Fährrolfes) und der alte Mann aus dem Wald (Mukeba Zuwena). Am Flügel sitzt der Komponist des Musicals, Musiklehrer Werner Lecheler. Fotos (2): Barbara Würmseher
2 Bilder
Im Finale harmonisch vereint (von links): die beiden aufmüpfigen Teenager (Lena Engnoth und Mareike Köhler), ihre Oma (Saskia Ferner), ihre Mama (Anna-Lena Fährrolfes) und der alte Mann aus dem Wald (Mukeba Zuwena). Am Flügel sitzt der Komponist des Musicals, Musiklehrer Werner Lecheler. Fotos (2): Barbara Würmseher

Neuburg "Mensch, Mama!" - Wie oft mögen pubertierende Teenager die Köpfe schütteln über ihre "peinlichen" Mütter und genervt aufstöhnen: "Mensch, Mama!" Szenen und Dialoge, die sich da abspielen können, Gedanken und Emotionen, die dahinter stecken, hat jetzt der Schulchor der Maria-Ward-Mädchenrealschule in ein Musical verpackt - selbst verfasst und komponiert. Alle Mitwirkenden stehen in den Startlöchern zur Uraufführung.

Musiklehrer Werner Lecheler hat fünf Solisten und dem Chor zehn Lieder in poppigem Musicalstil mit vielen Ohrwurm-Melodien auf den Leib geschrieben, die er auch selbst am Klavier begleiten wird. Instrumental wird er unterstützt von drei Bläsern und Keyboard. Für die Regie ist Lehrerin Johanna Linse zuständig.

"Die Idee und Initiative zum Musical stammt von zwei Schülerinnen - Lena Engnoth und Mareike Köhler", schildert Werner Lecheler die Entstehungsgeschichte. "Sie haben ein Expose entworfen und die Songtexte verfasst."

Erzählt wird die Geschichte von zwei Mädchen, die mit ihrer Mutter streiten. Sie fühlen sich überbehütet, wollen mehr Freiheiten und reißen schließlich aus Protest aus. Nachts treffen sie dann einen alten Mann, der als Aussteiger in einer Hütte im Wald lebt und ihnen ins Gewissen redet. Am Schluss geht alles gut aus - die Mädchen erkennen, dass harmonisches Zusammenleben nur mit dem guten Willen aller Beteiligten funktioniert und kehren nach Hause zurück. Dort ist ihre Mutter überglücklich und verspricht ihrerseits, künftig nicht mehr so streng zu sein.

Wenn Mütter nerven und Töchter zicken

Viele Mühen und harte Probenarbeit liegen hinter allen Beteiligten. "Ich wusste, es gibt allerhand zu tun", so Lecheler, "aber es war's mir Wert, einzusteigen". Das Ergebnis klingt rhythmisch-flott, musikalisch überaus eingängig und lässt spüren, wie viel Spaß die Schülerinnen an diesem Projekt haben.

Zu sehen ist "Mensch. Mama!" im Rahmen des Maria-Ward-Projekttags unter dem Motto "So ein Theater" am kommenden Freitag im Kongregationssaal. Die beiden öffentlichen Aufführungen finden statt um 14 Uhr und um 16 Uhr. Das Musical dauert rund 40 Minuten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren