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Rennertshofen

01.10.2020

Wer künftig für die Ortsteile im Gemeinderat in Rennertshofen sitzt

Künftig sind wieder alle Gemeindeteile Rennertshofen im Marktgemeinderat vertreten.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Plus Mit Robert Häckel und Bernhard Weigl als Ortssprecher sind wieder alle Gemeindeteile Rennertshofens im Marktgemeinderat vertreten. Für wen die beiden stehen.

Zwei alte Bekannte ziehen als Ortssprecher für die Rennertshofener Ortsteile Trugenhofen, Kienberg und Ammerfeld mit Asbrunn und Altstetten in den Marktgemeinderat ein. Coronabedingt konnten die Wahlen erst jetzt stattfinden. Nun sind alle Rennertshofener Ortsteile wieder im Gemeinderat vertreten.

Am Dienstagabend gaben alle 37 anwesenden Wahlberechtigten ihre Stimme Robert Häckel. Damit ist der alte auch der neue Ortssprecher für Kienberg und Trugenhofen. In Ammerfeld dagegen standen am Mittwochabend zwei Kandidaten zur Wahl. Mit 30 zu 22 Stimmen setzte sich Bernhard Weigl gegen Tabea Landes durch.

Robert Häckel vertritt die Ortsteile Trugenhofen und Kienberg ab sofort im Marktgemeinderat Rennertshofen.
Bild: Manfred Dittenhofer

Beide gewählten Ortssprecher weisen Ratserfahrung auf. Robert Häckel vertrat Trugenhofen bereits in der vergangenen Legislaturperiode als Ortssprecher. Sein Amtskollege Bernhard Weigl rückte 2010 für Matthias Polzer als Gemeinderat nach und saß in dem Gremium bis März 2020. Nun kommt er als Ortssprecher zurück.

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Bauplätze sind in Ammerfeld und Trugenhofen Thema

Sowohl in Trugenhofen wie auch in Ammerfeld sind Bauplätze ein Thema. Was in Ammerfeld schon realisiert wurde, hätten die Trugenhofener auch gerne. Denn in Ammerfeld wurde gerade ein Baugebiet mit sieben Bauplätzen ausgewiesen. Davon können die Trugenhofener nur träumen. Wie auch Robert Häckel bestätigt, gibt es im Usseltal wenig Entwicklungsmöglichkeiten.

Nun wurde Bernhard Weigl zum Ortssprecher der Rennertshofener Gemeindeteile Ammerfeld, Asbrunn und Altstetten gewählt.
Bild: Manfred Dittenhofer

Allerdings sieht er eine Möglichkeit, die der Vorgänger von Peter von der Grün im Amt des Landrats, Roland Weigert, ins Gespräch brachte. Damals regte Weigert an, dass man die Kreisstraße, die direkt an dem kleinen Ort an der Ussel vorbeiführt, weiter nach Norden verlegen könnte. Damit könnte Bauland geschaffen werden. Alle anderen Flächen liegen entweder am Steilhang oder in einem potenziellen Überschwemmungsgebiet.

Ortssprecher Weigl: Ammerfeld steht gut da

In Ammerfeld dagegen müssten laut Weigl einige Straßen saniert werden. Aber ansonsten, so der Ortssprecher, stehe der Ortsteil sehr gut da. Der Kanal ist saniert. Und Baugrund für die Einheimischen ist vorhanden.

Beide Ortssprecher sehen sich als Mittler zwischen Bürgern und Gemeinde. Im Gemeinderat wie in den Dörfern bekämen sie alles mit und könnten so die für ihre Ortsteile relevanten Entscheidungen mit beeinflussen. Gleich am Dienstag sind die beiden bei der nächsten Gemeinderatssitzung wieder dabei.

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