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Neuburg

05.12.2018

Werke von Josy Meidinger im Stadtmuseum

Das Neuburger Stadtmuseum befindet sich in der Amalienstraße.
Bild: Maya Spitzer

Für 2019 sind drei Sonderausstellungen geplant. Kurator Michael Teichmann hat die Themen im Kulturausschuss vorgestellt. Das Kuratorium soll aufgelöst werden.

Die Neuburger Scherenschnittkünstlerin Josy Meidinger wäre im Dezember 2019 120 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund widmet ihr das Stadtmuseum im nächsten Jahr eine Sonderausstellung. Drei Themen stehen bei Kurator Michael Teichmann nach der regulären Winterpause von Januar bis März auf dem Programm. Diese hat er in der Kulturausschusssitzung am Dienstagabend vorgestellt.

Das Neuburger Stadtmuseum öffnet im Frühjahr mit einer Sonderausstellung zum Schloßfest-Jubiläum. „Vivat hoch 25 – das Neuburger Schloßfest von den Anfängen bis zur Gegenwart“ laute der Arbeitstitel, referierte Teichmann. Die Ausstellung will er mit Fotos und Exponaten des Verkehrsvereins, der das Neuburger Schloßfest jedes Jahr organisiert, anreichern. Die zweite Sonderausstellung wird sich den 1950er und 60er Jahren in Neuburg widmen. Hier will Teichmann vor allem auf die Bestände des historischen Vereins zurückgreifen. Zum Beispiel Schwarz-Weiß-Fotografien soll es zu sehen geben. Auch eine Begleitpublikation ist geplant. Im Herbst steht das Stadtmuseum dann ganz im Zeichen von Josy Meidinger. Die Ausstellung sei eine Idee des Verschönerungsvereins gewesen, berichtete Teichmann. Damit möglichst viele Exponate zusammenkommen, hofft der Kurator auf die Mithilfe der Neuburger Bürger. Sie sollen sich bei ihm melden und Ausstellungsstücke beisteuern, falls vorhanden. „Ich denke, das sind gute Neuburger Themen“, schloss Michael Teichmann seine Präsentation.

Der Museumskurator ist nicht glücklich mit den Besucherzahlen im Neuburger Stadtmuseum

Gut 3500 Besucher sind heuer laut Teichmann bislang ins Stadtmuseum gekommen – inklusive Veranstaltungsbesucher. „Mit Glück schaffen wir die 4000er-Marke noch“, hofft der Kurator. „Ich bin von dieser Zahl nicht begeistert“, gab er zu. Es habe schon bessere, aber auch schon schlechtere Jahre gegeben. „Ich würde mir wünschen, dass wir stabil 5000 Besucher haben.“ Das Problem mit den geringen Besucherzahlen könne man aber nicht einfach durch mehr Sonderausstellungen lösen, betonte Teichmann. Wichtig sei viel mehr, eine gute Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und Schulklassen anzusprechen. Der Kulturausschuss nahm den Bericht des Museumskurators ohne Einwände zur Kenntnis.

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Später, im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung, ging es dann noch einmal um das Stadtmuseum und seinen Träger, den Historischen Verein. Wie Oberbürgermeister Bernhard Gmehling auf Nachfrage mitteilte, wolle man das Museumskuratorium auflösen. Dieses Gremium ist Teil einer Vereinbarung mit dem Historischen Verein und stellt eine Art Schnittstelle zwischen dem Träger und der Stadt als Geldgeber dar. Das Kuratorium ist mit Mitgliedern aus beiden Bereichen besetzt. In der Vergangenheit wurden dort gemeinsam wichtige Entscheidungen getroffen, unter anderem wurde auch das Programm für das Stadtmuseum festgelegt. Wie Gmehling erklärte, sei es allerdings in letzter Zeit schwierig gewesen, Termine zu finden. Oft sei fast keiner da gewesen. Das Programm könne der Museumsleiter genauso gut dem Kulturausschuss vorlegen. In diesem Sinne habe der Ausschuss am Ende einstimmig beschlossen, das Kuratorium aufzulösen, teilte der Oberbürgermeister mit. Nun müsse allerdings der Historische Verein noch zustimmen. Die Vereinbarung zwischen Stadt und Verein soll insgesamt überarbeitet und aktualisiert werden, sagte Gmehling.

Das mittelfristige Konzept für das Neuburger Stadtmuseum ist erst „grob“ vorhanden

Die vom Vorsitzenden des Historischen Vereins, Michael Henker, für Ende des Jahres angekündigte kurz- bis mittelfristige Planung – inklusive Personal und Ausgaben – wurde dem Kulturausschuss am Dienstag nicht vorgelegt. Wie Gmehling erzählte, sei jedoch ein „grobes Konzept“ beziehungsweise „der Entwurf eines Konzepts“ vor zwei Wochen dem Kuratorium präsentiert worden. Genaueres wollte der Oberbürgermeister dazu noch nicht sagen.

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