Newsticker

München hebt Maskenpflicht auf und lockert Kontaktbeschränkungen

02.06.2009

Wie ausgestorben

Macht man am Wochenende zu später Stunde einen Spaziergang durch Eichstätt, kommt einem die Stadt wie ausgestorben vor. Keine Studenten und erst recht keine ausschweifenden Partys stören den Schlaf der Einwohner. Müssen sich die Studenten von den Feiern unter der Woche erholen oder bis spät in die Nacht an Referaten arbeiten? Auf den ersten Blick könnte das die Erklärung sein. Doch wir vermuten, dahinter verbirgt sich eine von langer Hand geplante Verschwörung der Eichstätter Stadtverwaltung. Mit gezielten Maßnahmen sollen die Studenten am Wochenende ferngehalten werden. Der einzige Nachtclub liegt fernab des Stadtkerns am Hang und ist für viele der letzte Ort, wo sie einen aufregenden Abend verbringen würden. Clubs und Diskotheken in der Innenstadt dürfen gar nicht erst eröffnet werden - das könnte ja sonst einen guten Grund liefern, am Wochenende in Eichstätt zu bleiben. Außerdem wird die Männerquote an der Uni systematisch gering gehalten, um die Frauen langsam zur Verzweiflung zu bringen. Wegen mangelnder Auswahl fahren viele Studentinnen am Wochenende nach Hause oder in Großstädte und schauen sich dort nach männlichen Wesen um. Wenn dann die meisten Studenten verschwunden sind und die älteren Einwohner schlafen, können die Mitglieder des Stadtrats ihren Plan umsetzen. Mit schwarzen Kleintransportern karren sie tonnenweise leckere Mensa-Vorräte in die rathauseigene Speisekammer. Für die Studenten bleiben unter der Woche nur die Reste.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren