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22.03.2020

Wie wir uns in Neuburg ein Stück Normalität zurückholen wollen

Küchenschellen werden in der Natur immer seltener, weil sie einen nährstoffarmem Untergrund brauchen.
Bild: Annemarie Meilinger

Die ersten Blumen blühen, die Natur erwacht aus dem Winterschlaf. Eigentlich ein Grund zur Freude, wäre da nicht dieser Virus, der unser Leben auf den Kopf stellt. Wir wollen einen Kontrapunkt setzen mit unbeschwerten Fotos und von Kindern gemalten Bildern.

Sonnenhungrig strecken sie ihre Köpfchen gen Himmel. Ihr kräftiges Violett sticht aus dem noch tristen Grau ihrer Umgebung hervor und kündigt damit den Frühling an, der astronomisch gesehen vergangenen Freitag begann. Die milden Temperaturen haben die Küchenschellen aus dem Boden gelockt – allen Widrigkeiten dieser Tage zum Trotz. Unbeeindruckt von der Corona-Krise, die ein ganzes Land, einen ganzen Kontinent, ja sogar weite Teile der Welt lahmlegt, ist ihre Blüte ein angenehmer, willkommener Kontrapunkt zu all den Nachrichten, die sich in diesen Tagen überschlagen und die man kaum noch in der Lage ist, zu verarbeiten.

Die Neuburger Rundschau will ein Stück Normalität zeigen

Egal, was man tut: Das Thema Corona ist ein permanenter Begleiter. Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet: Alles dreht sich um Corona. Menschen, die sich auf der Straße begegnen, sprechen über Corona. Zuhause am Küchentisch dasselbe. Wir sind satt und doch hungrig nach all dem, was da gerade passiert. Wir können es nicht verstehen und versuchen es trotzdem.

Bild: Stephanie Fieber

Nach all den Ereignissen, die Stück für Stück unser gewohntes Leben lahm gelegt haben, will die Neuburger Rundschau wieder ein Stück Normalität zeigen. Indem wir uns jetzt bewusst an Dingen freuen, die im Alltag so oft zur Nebensache werden. So wie die Küchenschellen, die derzeit auf einem kargen Rasen blühen. Wir wollen deshalb Bilder sammeln, die das Leben abseits von Corona zeigen: den Spaziergang mit dem Hund, die Kinder beim Spielen, die frisch gepflanzten Blumen im Garten und auf dem Balkon, den Angler an der Donau, die Katze auf der Fensterbank – ganz egal: Zeigen Sie uns, wo das Leben beziehungsweise wo Ihr Leben noch herrlich „normal“ ist.

Wie wir uns in Neuburg ein Stück Normalität zurückholen wollen

Aufruf: Schicken Sie uns die gemalten Bilder Ihrer Kinder

Wir freuen uns aber auch über selbst gemalte Bilder aus Kinderhand. Seit Montag haben Schulen und Kindergärten geschlossen, da ist ein „Bilderauftrag“ sicherlich eine willkommene Beschäftigungsmöglichkeit. Das Motiv ist dabei der Kreativität der Kinder überlassen. Hauptsache, es ist bunt, fröhlich und fernab von Mundschutz und Viren.

Alle Fotos und Bilder, die wir von Ihnen, liebe Leser, erhalten, werden wir auf einer gesonderten Seite veröffentlichen. Es wäre deshalb schön, wenn Sie uns neben Ihrem Namen und Ihrem Wohnort auch ein paar Zeilen zu Ihrem Motiv schreiben könnten. Fotos und Bilder schicken Sie bitte per Mail an redaktion@neuburger-rundschau.de, Betreff: Herrlich normal.

Wir freuen uns auf ganz viele herrlich normale Fotos und selbstgemalte Bilder von Ihnen und Ihren Kindern!

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