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16.01.2019

Wieder Rekordhaushalt in Neuburg

Welche Investitionen die Stadt künftig beschäftigen

Weiterhin schwierig stellt sich die finanzielle Situation für Neuburg dar. Einerseits gilt es, Rücklagen für die zweite Donaubrücke und den Campus zu bilden. Andererseits stehen mit der Erweiterung der Schwalbanger- sowie der Mittelschule und dem Neubau eines Kinderhauses südlich der Stadtwerke wichtige Investitionen an.

Stadtkämmerer Markus Häckl präsentierte am Dienstagabend dem Finanzausschuss den Haushaltsplan für dieses Jahr. Wie schon 2018 verzeichnet Neuburg einen Rekordhaushalt. Das Gesamtvolumen beträgt 98,5 Millionen Euro und liegt damit rund sechs Millionen höher als im vergangenen Jahr. Das Gesamtvolumen setzt sich aus dem Verwaltungs- und dem Vermögenshaushalt zusammen. Während der Verwaltungshaushalt alle laufenden Kosten und Einnahmen umfasst und 74,8 Millionen Euro (2018: 70,4) beträgt, sind im Vermögenshaushalt die Investitionen veranschlagt. Er beläuft sich auf 23,7 Millionen Euro (2018: 22).

Die größten Einnahmen erhält die Stadt durch Einkommen- (18,5 Millionen Euro) und Gewerbesteuer (15,2) sowie die Schlüsselzuweisung (6,5), mit der der Staat finanziell schlechter gestellte Gemeinden und Landkreise unterstützt. Die Rücklagen betragen Schätzungen zufolge Ende 2019 nur noch etwa 2,3 Millionen Euro. Die Schulden erhöhen sich Ende 2019 wohl auf 28,1 Millionen Euro. Das bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 943 Euro. Einen ausführlichen Bericht zum Haushalt der Stadt und den größten Investitionen gibt es in der morgigen Ausgabe der NR. (klu-)

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