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Neues Fahr- und Erlebnisgelände

23.06.2009

Wird Neuburg zum Audi-Standort?

Audi spürt Autokrise trotz Rekordzahlen
Bild: DPA

Noch bevor feststeht, ob Neuburg deutscher Standort für den Ryder Cup 2018 wird, könnte für die Stadt eine andere, weitreichende Entscheidung fallen. Die wird bei Audi getroffen.

Neuburg Noch bevor feststeht, ob Neuburg deutscher Standort für den Ryder Cup 2018 wird, könnte für die Stadt eine andere, weitreichende Entscheidung fallen. Audi ist im Umfeld von Ingolstadt auf der Suche nach einem Fahr- und Erlebnisgelände. Wie zu erfahren war, kommt dabei auch Neuburg mit seinem neu ausgewiesenen Industriegebiet zwischen Heinrichsheim und Bruck in Betracht.

Wie der zuständige Audi-Sprecher für Standorte, Joachim Cordshagen, gestern auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, wolle der Konzern auf einem Rundkurs zum einen Kunden die Möglichkeit bieten, neue Fahrzeuge zu testen. Zum anderen könne die Anlage für Pressevorstellungen dienen, um neue Produkte vorzuführen. Welche Chancen Neuburg eingeräumt werden, um ein möglicher neuer Audi-Standort zu werden, wollte Cordshagen nicht kommentieren.

Auch Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling hielt sich mit Informationen über den Stand der Verhandlungen bedeckt. "Wir sind dankbar, wenn Audi Neuburg als Standort in Erwägung zieht, und würden uns natürlich freuen, wenn auch die Wahl auf uns fallen würde", sagte er. Für Neuburg sei dies eine "einmalige Chance", die nicht nur das Image der Stadt aufpolieren könnte, sondern sich natürlich auch wirtschaftlich positiv für Neuburg auswirken würde. Denn, wie aus anderer Quelle zu erfahren war, erhoffe man sich mit dem Engagement des Ingolstädter Autobauers, dass auch neue, hochwertige Dienstleistungsarbeitsplätze entstehen. Die Entscheidung für Neuburg würde zudem auch Einfluss auf das "Sekundärgeschäft", wie zum Beispiel Übernachtungen, haben.

Als Gelände für das geplante Projekt käme das im aktuellen Flächennutzungsplan neu ausgewiesene Industriegebiet östlich von Heinrichsheim in Frage. Es erstreckt sich bis zur Staatsstraße und südlich bis zur Bahnlinie Neuburg-Ingolstadt. Von dem insgesamt 47 Hektar großen Areal befinden sich mittlerweile bereits zwei Drittel im Besitz der Stadt.

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