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13.11.2017

Wissenstest für Feuerwehr

Der Nachwuchs aus dem Landkreis stellt sich den Prüfungen

Rund 200 Jugendliche aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen absolvieren in den kommenden Tagen den diesjährigen Wissenstest. Den Anfang machten am Freitagabend im Neuburger Feuerwehrhaus 46 Mädchen und Jungs aus der Stadt, Heinrichsheim, Brunnen, Unterhausen, Stepperg und der fusionierten Jugendgruppe Bergheim/Unterstall. Die diesjährige Prüfung steht unter dem Motto „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr – Persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“.

Kreisjugendfeuerwehrwart Jürgen Schreier freute die Resonanz und auch die Nachwuchsarbeit im Landkreis. Er zeigt hierzu auf knapp 500 Jugendliche, die in 46 Ortswehren ausgebildet werden. „Von insgesamt 82 Feuerwehren haben somit mehr als die Hälfte Jugendgruppen“, betont er. Zugleich appelliert er an die noch fehlenden Freiwilligen Feuerwehren ohne Abteilung für den Nachwuchs. Falls es zu wenige für eine eigene Gruppe sind, so empfiehlt er eine Zusammenlegung mit einer benachbarten Wehr, so wie es beispielsweise die Jugendgruppe Bergheim/Unterstall realisiert. „Die Jugend und eine vernünftige Nachwuchsarbeit bilden schließlich unsere Zukunft“, sagte er.

Eingangs des Tests beruhigte Schreier die Teilnehmer. „Angst vor dem Durchfallen braucht ihr nicht zu haben, denn laut euren Jugendleitern haben alle fleißig geprobt.“ Mit dem Startschuss zum Wissenstest fieberten auch die Betreuer mit. „Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl“, sagte beispielsweise der Stepperger Kommandant Peter Klarwein. Die Testfragen und praktischen Übungen zielten auf grundsätzliche Vermeidung von Unfallgefahren, Schutzausrüstungen, veränderliche Funktionsabzeichen und richtiges Verhalten. „Näheres dürfen wir nicht verraten, denn es stehen schließlich noch weitere zwei Prüfungen an“, so Schreier. Die weiteren Tests sind in Ehekirchen und in Schrobenhausen. Auch dort werde der Wissenstest in vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen absolviert.

Nach der Prüfung in Neuburg lobte der Kreisjugendwart Schreier die gezeigten Leistungen und verteilte Urkunden und Anstecker an die Teilnehmer.

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