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Weichering

03.12.2017

Wo der Orient auf die Alpen trifft

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3 Bilder
Haben viel Herzblut und Zeit in die Umgestaltung der großen Krippe gesteckt: Walter Morasch (links) und Josef Mack von den Krippenfreunden Weichering. An den kommenden beiden Adventswochenenden zeigt der Verein seine Werke. 

Die Weicheringer Krippenfreunde haben in ihre Ausstellung, die am 2. und 3. Adventswochenende stattfindet, viel Arbeit gesteckt.

Manche sind schneebedeckt, andere zeigen eine Landschaft mit antiken Säulen und in wiederum anderen wachsen Palmen und Wüstensträucher: Bei der mittlerweile siebten Ausstellung der Weicheringer Krippenfreunde im Pfarrstadel gibt es wieder eine ganze Fülle von unterschiedlichen Krippen zu sehen. Etwa 40 Stück präsentieren sie dieses Mal, ein Großteil davon hat Josef Mack in seiner Werkstatt gefertigt. Neben ihm haben sich auch Max Fürholzer, Walter Morasch, Josef Krammer und viele weitere Krippenliebhaber dafür eingesetzt, dass die Krippenausstellung etwa alle drei bis vier Jahre in der Vorweihnachtszeit stattfindet und die Besucher zum Staunen bringt. Heuer haben die Krippenfreunde aber ein besonders schönes Schmuckstück zu präsentieren.

Die große Kirchenkrippe hat nach einer umfangreichen Neugestaltung eine völlig neue Landschaft sowie zahlreiche Gebäude erhalten. Seit 2004 ist die im orientalischen Stil gefertigte Krippe im Besitz der Krippenfreunde. Sie wird von ihnen mit rund 50 kunstvoll gefertigten Figuren der italienischen Künstlerin Angela Tripi geschmückt.

Und da besonders schöne Figuren auch einen besonders schönen Platz verdient haben, haben sich die Mitglieder für eine Rundumerneuerung der ursprünglichen Krippe entschieden. Bereits im Februar haben sie mit ihrer Arbeit begonnen. „Rund 600 Arbeitsstunden stecken da drin“, erzählen Josef Mack und Walter Morasch. Denn allein für eine Palme brauche man schon gut einen ganzen Tag, sagt Mack. „Und am Stall haben wir bestimmt 60 Stunden gearbeitet.“ Die große Liebe zum Detail ist beim fertigen Werk nun an jeder Ecke der etwa drei Meter langen Krippe sichtbar. In der Ferne brennt beispielsweise ein kleines Lagerfeuer mit roten Lampen, am Brunnen steht ein winziger Holzeimer.

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Bei der Ausstellung gibt es für die Besucher aber noch mehr zu entdecken: So kommt an beiden Sonntagen ein Krippenschnitzer vorbei. Bei ihm können sich Interessierte über verschiedene Techniken informieren oder ihm einfach nur bei der Arbeit über die Schulter schauen. Bei der großen Tombola gibt es außerdem viele handgefertigte Preise zu gewinnen, wie etwa Weihnachtspyramiden, Holzschneemänner oder kleine Christbäume. Der Hauptpreis ist sogar eine große Schneekrippe. Jedes Los kostet einen Euro. Das Geld, das sie dabei einnehmen, möchten die Krippenfreunde unter anderem dazu verwenden, weitere Figuren zu kaufen.

Die feierliche Eröffnung findet am 9. Dezember um 14 Uhr im Pfarrstadel statt. Bürgermeister Thomas Mack sowie die Pfarrer Paul Igbo und Anton Keller werden die Veranstaltung eröffnen. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Mitglieder des Weicheringer Werkstatt-Gsangs. Auch das Krippencafé mit einem großen Angebot an Plätzchen, Glühwein oder Stollen ist geöffnet.

Wann & Wo? Die Krippenausstellung findet am 2. und 3. Adventswochenende statt. Öffnungszeiten: 9. Dezember von 14 bis 18 Uhr, 10. Dezember von 10 bis 17 Uhr, 16. Dezember von 14 bis 18 Uhr, 17. Dezember von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spendenwerden aber gerne angenommen.

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