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31.10.2009

Wohin mit den Rohrenfelser Schülern?

Rohrenfels Für Ärger sorgen die Pläne der Stadt Neuburg, eventuell Rohrenfelser Schüler in die Ostendschule zu verlagern. Hintergrund ist der geplante Neubau der Schwalbanger Schule und freie Kapazitäten im Ostend. Dafür möchte die Stadt den Schulsprengel ändern und etwa 70 Kinder, die bisher in den Schwalbanger gingen, in die Ostendschule schicken - und das könnten die Schüler aus Rohrenfels sein.

Von Barbara Feneberg und Manfred Dittenhofer

Der Ärger bei den Rohrenfelser Gemeinderäten ist aber auch deshalb groß, weil sie die Pläne der Stadt in der Zeitung lesen mussten. Nun sucht Bürgermeisterin Karin Schäfer das Gespräch mit den Vertretern der Stadt Neuburg. Eine Schulsprengeländerung sei so einfach gar nicht möglich, so Schäfer weiter. Außerdem sei der weitere Weg den Kindern nicht zuzumuten. Als mögliche Lösung wurde der Anschluss von Rohrenfels an die Schule in Ehekirchen diskutiert. Den Weg solle man sich auf jeden Fall offen halten, so die einhellige Meinung der Räte. Kapazität scheint auch dort frei zu sein.

Oberbürgermeister Bernhard Gmehling gibt zu, in Sachen Kommunikation mit Rohrenfels einen Fehler gemacht zu haben: "Ich habe da zu spät das Gespräch gesucht", sagte er gegenüber der NR. Allerdings habe er mittlerweile mit Karin Schäfer gesprochen. Dabei habe er ihr klar gemacht, dass noch völlig offen ist, ob die Rohrenfelser in der Ostendschule unterrichtet werden sollen. "Das war eine Idee von vielen, die die Projektgruppe der Schwalbangerschule überlegt hatte." Ausschließen möchte es OB Gmehling allerdings auch nicht. Es wäre aber auch denkbar, dass Kinder aus dem Stadtgebiet neu verteilt werden.

Wohin mit den Rohrenfelser Schülern?

Die Entscheidung wird sich aber noch hinziehen, denn die Pläne für eine neue, kleinere Schwalbangerschule stehen noch ganz am Anfang. Klar ist allerdings, dass die Stadt auf die schwindenden Kinderzahlen reagieren will und freie Klassenzimmer wie eben im Ostend nutzen möchte. Deshalb wird die Schwalbangerschule dreizügig angelegt, was der Stadt zugleich Kosten spart. Die Rede ist von 600 000 Euro.

Schäfer möchte die Eltern in die Entscheidungsfindung mit einbinden und per Fragebogen zu ihrer Meinung befragen. Allerdings, so die Entscheidung im Gemeinderat, werden nun erst einmal die Gespräche mit den Vertretern Neuburgs abgewartet. Aber der Tenor ist klar: Die Rohrenfelser Schüler sollen nicht noch weiter gefahren werden müssen - und damit bleibt nur die Grundschule am Schwalbanger.

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