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Sanierung

24.10.2014

Wohnen mit Blick aufs Grüne

Freuen sich über die gelungene Renovierung (sitzend von links): Axel Ritter (Hausverwaltung), Sabine Scholz (Eigentümerin), Erna Segeth (Eigentümerin), Herbert Müller (Eigentümer); stehend von links: Wolfgang Richter (Eigentümer) und Architektin Michaela Ausfelder.
Bild: Luzia Grasser

Zwei Wohnblöcke im Ostend wurden jetzt frisch renoviert

Ein „Schandfleck“ sei die Wohnanlage noch vor ein paar Jahren gewesen, sagt Wohnungseigentümerin Sabine Scholz. Doch jetzt sind die beiden Wohnblöcke an der Sudetenlandstraße und Breslauer Straße saniert, frisch gestrichen und dazwischen ist ein kleiner Park angelegt mit ein paar Bänken und einem Sandplatz für Kinder. „Einwandfrei“ sei jetzt alles, sagt Herbert Müller, dem seit mehr als 20 Jahren eine der 72 Wohnungen gehört: „Wir sind zufrieden und die Mieter auch.“ Nach zweijähriger Sanierung sind jetzt die Bauarbeiten abgeschlossen.

Rund eine Million Euro haben die Arbeiten gekostet, erklärt Axel Ritter von der Hausverwaltung bei einem Ortstermin mit Oberbürgermeister Bernhard Gmehling. Rund 400000 Euro seien als Zuschuss aus dem Förderprogramm der Sozialen Stadt geflossen. Doch bei den Eigentümern – größter ist die Wohnungsbaugesellschaft GBW, der mehr als die Hälfte der Wohnungen gehört – ist immer noch ein stattlicher Betrag hängen geblieben. Doch die, die gestern bei einer kleinen Vorstellung des Projekts vor Ort waren, sehen das Geld als gelungene Investition in die eigenen vier Wände.

Eine Sanierung war dringend notwendig, erklärt Ritter. Die Klinkerfassade ist bereits abgebröckelt und nicht nur die Häuser selbst waren in einem maroden Zustand. Wo heute eine Grünanlage zwischen den beiden Gebäuden ist, war bis vor kurzem eine „brachliegende, verdörrte Fläche“, ungepflegt und voller Unkraut. Jetzt treffen sich die Mieter dort und können auf den Ruhebänken einen gemütlichen Plausch halten. Axel Ritter ist insbesondere erfreut, dass sich die Eigentümergemeinschaft ohne große Probleme für die Sanierung gewinnen ließ – was bei einer derart großen Zahl an Eigentümern nicht selbstverständlich sei.

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Die Stadt hatte das Projekt unterstützt und so war OB Bernhard Gmehling gestern auch voll des Lobes über das Ergebnis: „Das ist eine ganz erhebliche Aufwertung des Wohnumfelds.“ Rundherum war bereits saniert und die Wohnblöcke auf Hochglanz gebracht worden, nun haben im Ostend auch Privatleute Initiative gezeigt.

Bei den Gebäuden selbst hat sich insbesondere die Optik geändert. Die Wärmedämmung wurde erneuert, neue Eingänge wurden ebenso gebaut wie neue Balkone. Die Fassaden sind in einem dezenten Braunton gehalten. Glücklich sind die Eigentümer und Mieter vor allen Dingen über die neuen Müllhäuschen, die dem Müllchaos ein Ende bereitet haben.

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