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12.07.2010

Wunderbar und ein Riesenspaß

Neuburg Der letzte Applaus ist verklungen, der imaginäre Schlussvorhang gefallen: Nach zehn Vorstellungen, in denen die Degen auf Teufel komm raus klirrten, gehört der diesjährige Neuburger Volkstheater-Sommer der Vergangenheit an. Mit dem Freilichtspiel "D'Artagnans Tochter & Die drei Musketiere" hat das Volkstheater seine Tradition der Freilichtspiele auch heuer erfolgreich fortgesetzt.

Das drückt sich auch in Zahlen aus: Rund 6500 bis 7000 Zuschauer, so die vorläufige Schätzung, haben das Stück von Thomas Finn in der Inszenierung von Oliver Vief gesehen. Ohne Regenstörungen, Verletzungen und andere unliebsame Vorkommnisse gingen die Vorstellungen reibungslos über die Bühne.

Regisseur Vief zeigt sich demzufolge auch mehr als zufrieden: "Man muss jetzt am Ende schon froh und glücklich sein, denn nach der vielen Arbeit im Vorfeld waren die Aufführungen sehr schön und entspannt, von der künstlerischen Seite betrachtet. Anfangs steht man ziemlich unter Strom, vor allem wegen der vielen Kampfszenen. Jetzt am Ende blicken wir mit einem lächelnden Auge zurück, weil die Mühen vorbei sind, aber auch mit ein bisschen Wehmut, weil das Schöne vorüber ist. Emotional passiert da ja sehr viel." Vom Arbeitsaufwand her war "D'Artagnans Tochter" definitiv das bislang größte Projekt des Volkstheaters.

Die Vorsitzende Birgit Haußmann ist mit exakten Zahlen noch vorsichtig. Erst einmal will sie die Nachbesprechung im Organisationsteam des Vereins abwarten. Dort werden am 19. Juli Finanzen, Zuschauer-Zahlen und mehr zur Sprache kommen. Das Theatererlebnis an sich, soviel steht aber jetzt schon für sie fest, "war wunderbar, ein Riesenspaß und hat den Aufwand unbedingt gelohnt". Und das gelte nicht nur innerhalb des Ensembles, sondern auch, was Publikums-Reaktionen betreffe. "Die allgemeine Begeisterung war unvergleichlich und wir haben an den Erfolg von 'Don Camillo' angeknüpft", so Birgit Haußmann.

Wunderbar und ein Riesenspaß

Im Frühjahr gibt's den "Brandner Kaspar"

Für neue Freilicht-Pläne, die turnusmäßig 2012 anstehen, ist es derzeit zu früh. Allerdings brütet Regisseur Oliver Vief schon neue Ideen aus: "In meinem Kopf passiert grad was und, wenn das genehmigt wird, wird es beim nächsten Theatersommer ein völlig anderes Stück geben."

Doch die nächste Produktion steht schon fest: Das Frühjahrsstück 2011 wird "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben" von Kurt Wilhelm sein. Mit dieser altbekannten bayerischen Komödie wird die Amateur-Truppe - ab Ostersonntag, 24. April, - ihr 30-jähriges Bestehen feiern.

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