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Neuburg

12.02.2018

Zeitreise der Woazenbuam

Wie in alten Zeiten „schlürfte“ Woazenbuam-Chef Horst Bollinger im Galina-Weinkeller sein Weizen.
Bild: Peter Maier

Zum 40-jährigen Jubiläum organisierte der Verein einen nostalgischen Faschingsball im Weinkeller der ehemaligen Disco Galina.

Die Neuburger Woazenbuam feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum, begleitet von mehreren Veranstaltungen. Den Auftakt dazu machte der „Nostalgiefasching“ am vergangenen Wochenende.

Rauschende Feste in der Disco Galina

Die Treffpunkte der Woazenbuam waren früher das Gasthaus Aßmann-Kreil und die Discothek Galina von Sepp und Anni Eichinger. Bei der Gründung des Vereins war Sepp Eichinger – inzwischen längst Ehrenmitglied der Woazenbuam – so etwas wie der „Taufpate.“ Der „Ruaßige Freitag“ war für die Woazenbuam ein „vereinsinterner Feiertag,“ denn an diesem markanten Faschingsdatum veranstalteten sie im „Galina“ ihren legendären Wildererball.

Zündende Einlagen der Woazenbuam machten die damals angesagteste Discothek im Landkreis zu einem Magneten der fünften Jahreszeit. Aus dem Galina wurden inzwischen Büroräume für eine Steuerkanzlei, doch ein Teil hat sich über die Jahrzehnte unverändert gehalten: der Weinkeller. Den öffneten Sepp und Anni Eichinger am „Ruaßigen Freitag“ für einen Rückblick mit einem nostalgischen Wildererball.

Lieder erinnern an die Vergangenheit

Wenn auch der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen hat, so war doch vieles wie damals. Sepp Eichinger hatte seine Discothek – inzwischen mit Laptop statt Platte – aufgebaut und rief alte Schlager in Erinnerung. So konnten die Wilderer von einst sowohl von „Santo Domingo träumen“ als auch akustisch „7000 Rinder“ durch das Galina treiben. Waltraud Egen und Christa Röhrich-Hangl hatten den nostalgischen Wildererball organisiert und sich, so gut es ging, an das Original gehalten. So waren die Wände mit alten Bildern von den Wildererbällen der achtziger Jahre mit ihren toll inszenierten Einlagen dekoriert. Besonders freuten sich die „Wilddiebe“ von damals, dass auch die folgende Generation reges Interesse an einstigen Treiben ihrer Eltern zeigte und dabei durchaus Bewunderung erkennbar war. Aber auch die später eingetretenen Mitglieder, die inzwischen auch wichtige Positionen im Verein bekleiden, waren von den Leistungen der Gründergeneration sehr beeindruckt.

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