Freizeit

07.09.2018

Zur Nacht der Museen

Nacht der Museen in Ingolstadt: Um 19, 21 und 23 Uhr lädt dabei im Deutschen Medizinhistorischen Museum das Ingolstädter Improvisationstheater „g’scheiterhaufen“ im Arzneipflanzengarten zu „Frankenstein improvisiert“. <b>Foto: Christina Hagemann-Ziegler, Deutsches Medizinhistorisches Museum</b>
Bild: Christina Hagemann-Ziegler, Deutsches Medizinhistorisches Museum

Von Frankenstein bis Falco: Bis um 1 Uhr ist in den Ingolstädter Häusern vieles geboten

Ingolstadt Es ist ganz einfach: Einritt zahlen, Bändchen um den Arm binden und los geht’s: Eine ganze Nacht lang kann man Samstag wieder die Ingolstädter Museen besuchen. Bis ein Uhr ist geöffnet.

Im Deutschen Medizinhistorischen Museum zum Beispiel beginnt der Abend um 18 Uhr. Da gibt es eine abendliche Kurzführung durch den Arzneipflanzengarten mit der Apothekerin Sigrid Billig. Dabei geht es um „Wiederbelebung durch die Kraft der Pflanzen“. Um 19, 21 und 23 Uhr lädt dann das Ingolstädter Improvisationstheater „g’scheiterhaufen“ im Arzneipflanzengarten zu „Frankenstein improvisiert“ ein. Und um 20 und 22 Uhr finden in der aktuellen Filialausstellung des DMMI, dem „Kleinen Frankenstein Depot“ in die Hohen Schule, Künstlergespräche mit Gabriele und Thomas Neumaier statt.

Im Lechner Museum startet jeweils um 19.30 Uhr, 21.30 Uhr und 23 Uhr eine Artistik-Show der „Icke Performers“. Sie beeindrucken laut Ankündigung „mit einer speziell erstellten Inszenierung, in der sie bassige Beatbox-Sounds, anmutige Gymnastik, akrobatisches Partnering und schwerelose Luftartistik verbinden“.

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Im Museum für Konkrete Kunst und Design tritt an diesem Abend Stephanie Lottermoser und ihr Quartett auf. Sie spielen jeweils drei halbstündige Konzerte. Beim Design-Museum steht auch der Foodtruck von Funky Kitchen und die Kaffeebar von District Five.

Auch das Stadtmuseum hat fast die ganze Nacht Programm. Ab 21.30 Uhr wird zum Beispiel getanzt. Gegeben wird: „Polka, Polonaise & Mazurka – Salontänze des 19. Jahrhunderts“ unter der Leitung von Jadwiga Nowaczek. Mit dabei ist ihr Tanzensemble „La Danza“.

Wer mit einem der pendelnden Shuttle-Busse zum Audi museum mobile fährt, kann einen „Pop meets Magic“-Abend erleben. Gestaltet werden die Auftritte von Alexander Kerbst, dem Sänger aus dem Falco-Musical, unterstützt von Stefanie Kock und der Giulia Dance Company. Weniger schweißtreibend geht es zu, wenn Jakob Lipp die Bühne betritt. Dann geht es um „Mentalmagie“.

In der Nacht der Museen ist in Ingolstadt noch vieles mehr geboten: Das ausführliche Programmheft liegt an allen Museumskassen aus oder ist jeweils auf der Homepage ins Netz gestellt.

Ein Einlassband für die Nacht der Museen kostet im Vorverkauf bis einschließlich heute 8,50 Euro und an der Abendkasse 10 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren sind frei. Mit dem Erwerb des Bandes können nach Belieben alle teilnehmenden Museen und Galerien besucht werden, einschließlich des traditionellen Sonntag-Frühschoppens mit „C’est si bon“ und der Sängerin „Mirelle“.

Sechs historische Busse pendeln in der langen Nacht der Museen zwischen den Veranstaltungsorten. Außerdem können mit dem Bändchen am Arm alle Busse der INVG ab 16 Uhr im Stadtgebiet (Zone 100) kostenlos genutzt werden, heißt es in der Ankündigung der Stadt. (nr)

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