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Kirche

24.02.2015

Zurück Richtung Augsburg: Kaplan Schrom wird Pfarrer

Kaplan Markus Schrom zieht wieder Richtung Augsburg.
Bild: Foto: Florian Ankner

Die Pfarreiengemeinschaft St. Peter und Heilig Geist wartet auf einen Nachfolger und die Personaldecke ist dünn

Wahrscheinlich ist es Kaplan Markus Schroms Lieblingssatz: „Lebenswege sind Glaubenswege“. Gleich zweimal steht der Spruch im knappen Vorstellungstext auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft St. Peter und Heilig Geist. Selten passt der Satz so gut wie jetzt. Denn seit dem Wochenende ist bekannt: Kaplan Schrom wird seine Neuburger Gemeinde Ende August verlassen und als Pfarrer in Steppach bei Augsburg arbeiten. Ein neuer Abschnitt also auf dem Lebens- und Glaubensweg des Geistlichen.

Der 42-jährige gebürtige Marktoberdorfer klingt zufrieden, wenn er über den nächsten Schritt spricht. In Neuburg hatte er zusammen mit dem Pastoralteam sieben Pfarreien betreut. Im Westen von Augsburg werden es mit St. Raphael in Neusäß-Steppach und St. Nikolaus von Flüe in Neusäß-Westheim bald zwei Pfarreien sein, die mit der Ankunft des neuen Pfarrers zusammengelegt werden.

Letztlich hat das Bistum Augsburg über den Einsatzort des künftigen Pfarrers entschieden. Doch Steppach war ein Ziel, dass auf Schroms Wunschliste stand. Das teilte er dem Bistum mit: „Steppach war von Anfang an im Gespräch.“ Der dortige Pfarrer Georg Egger geht mit 70 Jahren in den Ruhestand. Der Pfarrer in Westheim, Peter Baintner, ist im Alter von 64 Jahren überraschend im Januar gestorben. Darauf hat das Bistum die beiden Stellen als eine ausgeschrieben.

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Kaplan Schrom kam am 1. September 2013 in Neuburg an. Mit sieben Pfarreien hat er seitdem eine große Gemeinde zu betreuen, die nicht nur mit Pfarrer und Kaplan allein auskommt. Es sei eine intensive Zeit gewesen, sagt Schrom. Eine Zeit, die er so schnell nicht vergessen wird. Doch auch das sagt er ganz zufrieden mit sich, seiner Vergangenheit und Zukunft. Wenn er sich an seine Zeit in Neuburg erinnert, wird er gerne an die Erstkommunion im vergangenen Jahr zurückdenken, sagt er. Die sei besonders schön und festlich gewesen. In der großen Pfarreiengemeinschaft hatte er zahlreiche Begegnung mit Menschen, die ihm gerne in Erinnerung bleiben werden.

Schroms Nachfolger steht noch nicht fest. Stadtpfarrer Herbert Kohler rechnet damit, dass zwischen Ende März und Anfang April die Entscheidung des Bistums fällt, wer auf der Kaplanstelle folgen wird. Auch das Datum des Abschiedsgottesdienstes wird erst in den nächsten Wochen festgelegt.

Wichtig ist für die gesamte Pfarreiengemeinschaft ein nahtloser Übergang. Doch daran zweifelt Pfarrer Kohler nicht. Seit Ruhestands-Pfarrer Dieter Lang im Oktober 2014 gestorben ist, hat die Personaldecke in St. Peter und Heilig Geist wieder etwas an Substanz verloren.

Zwar helfen der ehemalige Stadtpfarrer Vitus Wengert, Krankenhaus-Seelsorger Anton Tischinger, Ruhestandpfarrer Georg Kapfer und teils auch Pater Winfried Kruac, das Gottesdienstprogramm aufrecht zu erhalten. „Das gelingt bislang gut“, sagt Pfarrer Kohler. Sollte die Unterstützung irgendwann jedoch schrumpfen, könnten die einzelnen Pfarreien das zu spüren bekommen. Doch im Moment will Pfarrer Kohler noch nicht darüber reden. Jetzt steht erst einmal der Kaplanwechsel bevor.

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