Startseite
Icon Pfeil nach unten
Neuburg
Icon Pfeil nach unten
Neuburg
Icon Pfeil nach unten

AfD geht im Kreistag Neuburg-Schrobenhausen bei Referenten leer aus

Neuburg

AfD geht leer aus: Das sind die neuen Referenten im Neuburg-Schrobenhausener Kreistag

  • |
  • |
  • |
  • |
    Bei der konstituierenden Sitzung des Kreistags konnte die AfD-Fraktion um Vorsitzende Jaqueline Schmidl (r.) keinen Referentenposten für sich gewinnen.
    Bei der konstituierenden Sitzung des Kreistags konnte die AfD-Fraktion um Vorsitzende Jaqueline Schmidl (r.) keinen Referentenposten für sich gewinnen. Foto: Katrin Kretzmann

    Schaut man sich die Sitzverteilung im Neuburg-Schrobenhausener Kreistag an, gleicht sie fast schon einem bunten Fächer. Insgesamt 60 Mitglieder aus zehn verschiedenen Gruppierungen sitzen für die nächsten sechs Jahre im Gremium. Das gab es so noch nie. Schon vor der konstituierenden Sitzung am Donnerstagnachmittag betonte Landrat Thomas Mack (CSU), dass er es sich zum Ziel setze, alle Akteure zusammenzubringen, denn nur wenn man am Ende an einem Strang ziehe, bringe man den Landkreis nach vorn. Ganz an einem Strang zogen die Kreisrätinnen und Kreisräte allerdings nicht. So stimmten sie bei den Referentenposten weitestgehend geschlossen gegen die AfD.

    Mit insgesamt acht Sitzen ist die AfD im Zuge der Kommunalwahlen in den hiesigen Kreistag eingezogen und damit zum ersten Mal dort vertreten. Für sieben der insgesamt 13 Referentenposten – Soziales (inklusive Senioren), Jugend, Sport und Ehrenamt, Kultur, weiterführende Schulen und Förderschulen, Umwelt, Klima und Energie, Werkreferent, Wirtschaft, Freizeit und Tourismus – schickte die Fraktion um Vorsitzende Jaqueline Schmidl Bewerber ins Rennen – am Ende vergeblich. Weitestgehend einstimmig votierte das Gremium stets für die Bewerber der anderen Fraktionen. Und bei diesen wiederum votierte die AfD geschlossen dagegen.

    AfD erhält keinen Sitz im Aufsichtsrat des Schrobenhausener Kreiskrankenhauses

    Sind sie bei den Referaten leer ausgegangen, sicherten sich die AfD-Kreisräte hingegen ihre Plätze in den Ausschüssen. So sind sie künftig mit je zwei von je insgesamt zwölf Sitzen im Kreis-, Werk- sowie Bau- und Umweltausschuss vertreten sowie mit einem von sieben im Rechnungsprüfungsausschuss. Im Jugendhilfeausschuss wäre die Fraktion ebenfalls mit einem von acht Sitzen vertreten. Allerdings wurde die Abstimmung über dieses Gremium auf die nächste Kreistagssitzung vertagt, da es Unstimmigkeiten bei der Bestellung der Wohlfahrtsverbände, die ebenfalls Teil des Ausschusses sind, gab.

    Zwar stehen sie schon länger fest, dennoch stellte Landrat Mack auch die Fraktionsvorsitzenden noch einmal ganz offiziell vor. So übernimmt den Vorsitz für die CSU Klaus Angermeier (Stellvertreter: Martina Keßler, Rita Schmidt, Matthias Enghuber), für die FW Katrin Singer (Harald Reisner, Michael Lederer), für die AfD Jaqueline Schmidl (Kevin Schmidl), für die Grünen Martin Wendl (Laura Lauterbach, Nina Vogel, Gerhard Schoder) für die SPD Werner Widuckel und für die JU Moritz Knöferl (Alexander Stoll).

    Die einzelnen Referenten im Überblick:

    Inklusion und kommunale Gleichstellungsbeauftragte: Karola Schwarz (Die Grünen) Soziales (inkl. Senioren): Ludwig Bayer (FW) Jugend: Dominik Blei (JU) Sport und Ehrenamt: Stefan Kumpf (CSU) Kultur: Martina Keßler (CSU) Weiterführende Schulen und Förderschulen: Werner Widuckel (SPD) Berufsbildende Schulen und THI: Alexander Stoll (CSU) Umwelt, Klima und Energie: Martin Wendl (Die Grünen) Landwirtschaft und Natur: Manfred Meier (CSU) Werkreferent: Heinrich Seißler (FW) Verkehr (Straßen und ÖPNV): Alexander Brot (CSU) Wirtschaft, Freizeit und Tourismus: Franziska Mayr (CSU) Digitalisierung: Nancy Degenhardt (FW)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren