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03.06.2009

"ai" erinnert an das Massaker in China

Ingolstadt (nr) - Die Gruppe von amnesty international in Ingolstadt veranstaltet aus Anlass des 20. Jahrestages des Massakers auf dem Platz der Himmlischen Friedens in Peking 1989 einen Informationsstand am Donnerstag, 4. Juni, von 14 bis 18 Uhr in der Fußgängerzone und am Freitag, 5. Juni, in der Buddha Lounge gegenüber der Fachhochschule eine Gedenkveranstaltung.

Geschätzte 2000 bis 3000 tote Demonstranten und ein hartnäckiges Schweigen aller Regierungsstellen zu allen Forderungen nach einer öffentlicher Aufklärung über die brutale Beendigung einer friedlichen Bewegung sind für "ai" genug Gründe, die Ereignisse in Erinnerung zu rufen. Das Jahr 1989, das für Deutschland die Einheit brachte und in Europa zu einer Überwindung von Feindbildern und Grenzen führte, bedeutete in China für Millionen Menschen eine weitere harte und kompromisslose Machtdemonstration mit allen Mitteln.

In der Veranstaltung werden kurze Wortbeiträge auf die Hintergründe der Situation von 1989 eingehen und auch die aktuelle Situation der Menschrechte darstellen.

Bands verzichten auf Gage

Es spielen dazwischen Bands, die sich vor allem dem Reggae verschrieben haben, nämlich Philipp mit Freunden from the end of the milky way, Da Rei, ein Solo Reggae Singer und Ras Dashan aus Ingolstadt. Sie alle verzichten großzügig auf eine Gage für ihren Auftritt und unterstützen damit die Menschenrechtsarbeit der Ingolstädter ai Gruppe.

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