Jetzt hat Audi das Formel-1-Showcar in Ingolstadt präsentiert.Foto: Dorothee Pfaffel
Ein wenig erinnert es an die Silberpfeile von Mercedes: das Formel-1-Showcar von Audi, das am Freitag im Gebäude Markt und Kunde auf dem Ingolstädter Audi Forum ausgestellt war. Zahlreiche Audianerinnen und Audianer sowie Formel-1-Fans drängten sich um das Model, das zwar keinen Motor hatte, aber schon einmal die geplante Lackierung zeigen sollte. Ab dieser Saison, die am 8. März beginnt, wird der Ingolstädter Autobauer in der Königsklasse des Automobilrennsports antreten.
Ein Blick in das Cockpit des Audi-Formel-1-Showcars.Foto: Dorothee Pfaffel
„Wir wollen die Mitarbeiter mitnehmen und einen gewissen Stolz fördern“, erklärt ein Sprecher von Audi die Aktion. Und die Menschen, die gekommen sind, um das Showcar zu sehen, sind merklich begeistert. „Hammer!“, sagt einer. Es sei Zeit geworden, in die Formel 1 einzusteigen, ein anderer. Die Audianer hoffen aber auch, dass sich das investierte Geld auszahlt und der Marke mit den vier Ringen Prestige bringen wird. Ein paar junge Audianer wollen künftig die Formel 1 genauer verfolgen - jetzt, wo ihr Arbeitgeber mitfährt. Skeptiker gibt es an diesem Tag kaum.
Ingolstadt: Das Formel-1-Auto von Audi wird eine Leistung von über 1000 PS haben
Das Fahrzeug, das in weniger als einem Monat in Melbourne beim Großen Preis von Australien an den Start gehen wird, wurde in Neuburg entwickelt und hat laut Audi eine Leistung von 750 Kilowatt (400 kW Verbrenner-Motor und 350 kW E-Antrieb), was über 1020 PS entspricht. Es ist 5,44 Meter lang und wiegt 770 Kilogramm. Das Rennauto besteht überwiegend aus Carbonfasern, ein Material, das besonders fest, aber auch sehr leicht ist.
Die Erwartungen für die Formel 1 im Jahr 2026 formuliert der Audi-Sprecher so: „Wir wollen in der Formel 1 Fuß fassen, Erfahrung sammeln, lernen und uns kontinuierlich verbessern. Dabei nehmen wir erste Achtungserfolge und Punkte natürlich gerne mit.“ In zwei Jahren wolle man um die Plätze auf dem Podium mitfahren, 2030 schließlich um die Weltmeisterschaft kämpfen.
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