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Neuburg
06.05.2022

Ameos in Neuburg: Diese Themen sind den Klinik-Verantwortlichen wichtig

Es trafen sich: Rudolf Schnauhuber, Regionalgeschäftsführer Ameos Süd, Axel Paeger, Vorstand der Ameos-Gruppe, die stellvertretende Landrätin Rita Schmidt, Landrat Peter von der Grün, Zweiter Bürgermeister Johann Habermeyer, Kreistags-Gesundheitsreferent Shahram Tabrizi (vorne v.l.) OB Bernhard Gmehling sowie Martin Stein, Mitglied des Ameos-Vorstandes (hinten v.l.).
Foto: Stadt Neuburg

Nach dem Verkauf des Neuburger Krankenhauses treffen sich Vertreter von Ameos, des Landkreises und der Stadt Neuburg zu einem ersten persönlichen Gespräch. Was dabei Thema war.

Zum ersten persönlichen Treffen zwischen dem neuen Träger der Neuburger Klinik St. Elisabeth, der Ameos-Gruppe, sowie den Spitzen der Stadt Neuburg und des Kreises Neuburg-Schrobenhausen kam es in dieser Woche im Neuburger Rathaus. Der Zweite Bürgermeister Johann Habermeyer begrüßte laut Mitteilung des Landratsamtes Landrat Peter von der Grün, Stellvertreterin Rita Schmidt sowie den Gesundheitsreferenten des Kreistages, Shahram Tabrizi. Gemeinsam hießen sie den Vorsitzenden des Vorstandes der Ameos-Gruppe, Axel Paeger, sowie den Regionalgeschäftsführer Ameos Süd, Rudolf Schnauhuber, willkommen. Oberbürgermeister Bernhard Gmehling sowie Martin Stein, Mitglied des Vorstandes der Ameos-Gruppe, nahmen per Videoschalte teil.

Das Gespräch diente vor allem dem Kennenlernen. Gmehling stellte Neuburg vor und sagte den Gästen Unterstützung in städtischen Belangen zu: „Es freut mich sehr, dass unsere städtische Kennenlern-Initiative erfolgreich war und ein gutes, erstes Gespräch mit allen Beteiligten stattfinden konnte. Den Blick nach vorne gerichtet, geht es jetzt darum, allen Bürgerinnen und Bürgern dauerhaft eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung vor Ort anbieten zu können. Im engen Schulterschluss mit dem Landkreis baut die Stadt Neuburg auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Träger Ameos.“

Erste Gespräche: Ameos übernimmt die Neuburger Klinik St. Elisabeth

Als Vertreter des Landkreises, der für die stationäre Gesundheitsversorgung zuständig ist, verdeutlichte Landrat Peter von der Grün, dass es nach Abschluss des Transaktionsverfahrens jetzt entscheidend sei, nicht mehr als Mitbewerber, sondern als Kooperationspartner aufeinander zuzugehen, und beleuchtete eine Reihe von Berührungspunkten mit dem Kreiskrankenhaus, dem Landratsamt – insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie – sowie dem regionalen Rettungszweckverband, dessen Vorsitzender er ist: „Die Klinik St. Elisabeth hat nicht nur für die Gesundheitsversorgung des Landkreises, sondern gerade mit der Kinderklinik auch für die gesamte Region 10 elementare Bedeutung. Aus diesem Grunde reichen wir Ameos die Hand und bieten unsere Zusammenarbeit an, um die wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Axel Paeger stellte die Ameos-Gruppe mit 103 Einrichtungen und 17.000 Mitarbeitenden als einen der größten Krankenhausbetreiber im deutschsprachigen Raum und einen europäisch finanzierten Verbund vor. Er freue sich darauf, nach der Zustimmung des Kartellamts voraussichtlich noch in der ersten Jahreshälfte 2022 die Trägerschaft der Neuburger Klinik zu übernehmen. „Wir bedanken uns ausdrücklich für den offenen und vertrauensvollen Austausch mit der Stadt und dem Landkreis. Das Klinikum Sankt Elisabeth ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Zukunft des Standortes zu gestalten und die medizinische Versorgung der Menschen zu sichern. Mit unseren Mitarbeitenden wollen wir Traditionen fortführen, neue Diagnostik- und Behandlungsangebote entwickeln und als attraktiver Arbeitgeber überzeugen“, sagt Paeger. Weitere Gespräche werden folgen. (nr)

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