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Ingolstadt/Rain
03.01.2022

In der Silvesternacht: 24-Jähriger trennt sich Finger ab

Die Silvesternacht ist in der Region relativ ruhig verlaufen. Ein tragischer Unfall ist jedoch in Großmehring passiert. Hier hat sich ein 24-Jähriger beim Böllern einen Finger abgetrennt.
Foto: Bernd Hohlen (Symbolbild)

Insgesamt ist die Silvesternacht in der Region ruhig verlaufen. Aber es gab auch einen tragischen Vorfall in Großmehring. Und in Rain wurde ein Verletzter liegen gelassen.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord meldet eine insgesamt ruhige Silvesternacht. Die Corona-Vorgaben seien weitgehend befolgt worden, nur vereinzelt mussten die Beamten darauf hinweisen, dass die Abstände eingehalten werden. Da kaum geböllert wurde, mussten die Beamten hauptsächlich zu Ruhestörungen ausrücken. Dennoch kam es zu einem tragischen Unglück in der Region. In Großmehring (Kreis Eichstätt) verletzt sich ein 24-Jähriger schwer, als er um kurz nach Mitternacht einen Böller zündete. Durch die Explosion wurden dem jungen Mann laut Polizei ein Finger der linken Hand gänzlich abgetrennt und die vier weiteren schwer verletzt.

Ingolstadt Am Neujahrsmorgen gegen 7.30 Uhr hat ein 31-Jähriger die Glasfüllung an einer Haustür eingeschlagen. Die Polizisten fanden den Mann noch vor Ort und stellten auch gleich einen Alkoholwert von 1,9 Promille fest. Bei der Tat hatte er sich leicht an Hand und Bein verletzt. Da er zunehmend aggressiv wurde, kam er zur Ausnüchterung in die Polizeizelle. Mit 15 zerkratzten Autos hatte es die Ingolstädter Polizei in der Silvesternacht außerdem zu tun. Die Taten haben sich im Bereich der Badestraße und des Oberen Taubentalwegs ereignet. An den geparkten Autos wurden jeweils die Außenspiegel sowie die Fahrzeugseiten in Mitleidenschaft gezogen.

Tragischer Vorfall in der Silvesternacht in Großmehring

Eichstätt Größter Zwischenfall in Eichstätt war in der Silvesternacht eine handfeste Auseinandersetzung in der Innenstadt, bei der zwei Personen verletzt wurden. Größere Ansammlungen gab es nicht und auch das Böllerverbot in der Altstadt, das von der Stadt Eichstätt erlassen worden war, wurde eingehalten. Gegen 3.50 Uhr allerdings sind ein 23-Jähriger und ein 24-Jähriger mit einer achtköpfigen Gruppe in Streit geraten. Ein Unbekannter aus der Gruppe schlug auf die beiden mit der Faust ein. Beide Männer wurden leicht am Kopf verletzt. Den genauen Tathergang muss die Polizei jetzt rekonstruieren. Was sich allerdings als schwierig erweisen könnte, da bei der Tat Alkohol mit im Spiel war. Hinweise nimmt die Polizei Eichstätt unter der Nummer 08421/9770-0 entgegen.

Wolnzach Mit einer Schlägerei hat eine Silvesterparty in Wolnzach geendet. Um kurz nach 4 Uhr soll ein 53-Jähriger einen 36-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Als die Polizei eintraf, hatte sich der Ältere bereits aus dem Staub gemacht. Da auch das Opfer laut Polizei erheblich alkoholisiert war, gestaltete sich die Anzeigenaufnahme recht schwierig. Gegen den 53-Jährigen wird nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt. Auch Randalierer waren in der Neujahrsnacht in Wolnzach unterwegs. Sie haben laut Polizei mindestens zehn Verkehrszeichen derart beschädigt, dass diese ausgetauscht werden müssen. Die Verkehrszeichen wurden teilweise umgeknickt oder abgerissen. Der Schaden beläuft sich auf rund 800 Euro. Zeugen sollen sich bei der Polizei Geisenfeld unter der Nummer 08452/720-0 melden.

Polizei zieht insgesamt ruhige Bilanz zur Silvesternacht in der Region um Neuburg und Ingolstadt

Rain In der Silvesternacht wurden am Klausenbrunnenweg die linken Außenspiegel an zwei geparkten Autos beschädigt. Die Polizei geht davon aus, dass es mutwillig geschehen ist. Der Schaden beläuft sich auf rund 2000 Euro. Zudem kam es in der Nacht gegen 23.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung in der Hauptstraße. Zwei junge Männer wurden wohl von drei Unbekannten angegangen und geschlagen. Einer der beiden Männer zog sich eine schwere Beinverletzung zu und konnte nicht mehr gehen. Sein Begleiter ergriff die Flucht und ließ das Opfer allein zurück. Der am Boden liegende Mann rief laut eigenen Angaben mehrere Minuten vergebens nach Hilfe. Erst ein vorbeikommender Fußgänger alarmierte den Rettungsdienst. Die Polizei Rain bittet um Zeugenhinweise zu dem Fall unter der Telefonnummer 09090/7007-0. (nr)

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